Mädchenkram - Supernatural

After Dark

Drei Monate nach dem Erlöschen des Lichts

Jo und Aiden treffen sich noch, kommen aber nich so recht in die Pötte. Ben ist mal wieder an der Uni. Caleb ist wie immer on the road.

Eine Autovermietung ruft bei den Bakers an um sich nach dem Verbleib des Leihwagens zu erkundigen. Welcher Leihwagen? Der von Mitch Baker (dem Vater von Ben und Jo), der eigentlich in Afghanistan mit dem Peace Corps unterwegs sein sollte, aber auch schon seit 4 Wochen sich schon nicht mehr gemeldet hatte. Eine Recherche ergab, das Mitch von einem Angriff zerlegt wurde und eigentlich mehrere Monate in ReHa gemusst hätte, sich aber nach einer Woche selbst aus dem Lazarett entlassen hatte und nach Harlan, seinem Heimatort gefahren ist. Harlan hat er mit 18 verlassen und geschworen, niemals zurückzukehren. Vor anderthalb Wochen hat er sich also für 3 Tage diesen Leihwagen gemietet, aber seitdem ist er, und der Leihwagen verschwunden. Jo ruft natürlich sofort Bruder und danach ihren Freund Aiden an und sie fahren sogleich nach Harlan runter.

Einige Zeit später, Harlan. Jo sieht einen bekannten Dodge Demon vor einen Kentucky Diner stehen, der ihr bekannt vorkommt und die Gruppe kehrt sofort ein um Caleb zu fragen, wie er denn hier runter kommt. (Gleich mal auf Konfrontationskurs. Jo war ein wenig geladen, weil Mitch sich nicht gemeldet hatte. Cal konnte eigentlich gar nichts dafür.) Hier passiert schon mal die erste kleine Katastrophe. Zwei andere betrunkene Gäste hatten was gegen “Mexikaner” was unser Chayenne nich so toll fand. Als der Kampf draussen nicht allzugut lief (Aiden bewusstlos und die Jungs treten auf ihn ein), stürmen alle hinaus. Leider wird einer unglücklich von Caleb umgeboxt, der Laternenpfahl gab nämlich nicht nach und wir hatten schon den ersten Toten. Da auch Schwerverletzte kein Gratisessen bedeuten, will die Bedienung noch bezahlt werden – und nimmt ohne zu zucken blutgetränkte Scheine von Cal an (der eine lange Schnittwunde am Arm davongetragen hatte). Wir schnell bezahlt und davon gedüst zur Adresse von unserer Tante.

Vorher haben wir Caleb aber noch gefragt, was ihn hierherverschlagen hat. Stellt sich heraus, innerhalb der letzten Woche sind zwei Leute von grünäugigen Raben getötet worden. Clay Walton und Jayd Baker.

Bakers Hollow, neben Harlan, General Store. Als wir angeben, nach unserer Tante zu suchen, stellt sich heraus, dass wir bei Sadie Baker, unserer Großmutter gelandet sind.
Sadie ist von ihren Enkeln Jo und Ben (Jo ist das Mädchen) schwer begeistert, behauptet aber Mitch(Sadies Sohn, nicht zu vergessen) nur kurz gesehen zu haben, bevor er wieder weggefahren wäre. Zwar konfrontiert Ben sie damit, dass er ihre Lüge durchschaut hat, der Wahrheit näher kommen wir dadurch aber auch nicht. Cal (der ewige Rivale von Mitch) wird kurzerhand als alter Freund vorgestellt und Aiden sei Jo’s Freund. Sadie schliesst den Store ab, quartiert uns bei sich zuhause ein und lädt die komplette Familie (also 200 der 300 Leute in Bakers Hollow…) ein, um Mitchs Kinder vorzustellen.

Unser Vater war schon immer ein junggebliebener aber unsere Großmutter wirkte für die 70 Jahre, die sie sein müsste doch noch sehr jung und rüstig (ein Pic. Generell gabs viele Bilder von NSC’s was sehr geil war.) Als wir auch den Rest der Familie kennenlernten, das Archiv durchschauten und die Fotoalben durchblätterten war schnell klar

Unter den Bakers wird rumgefragt, wer Mitch gesehen hat und ob etwas an ihm auffällig war – Cal vermutet, dass er irgendwie besessen sein könnte, sagt das aber den Kids nicht. Könnte ja Probleme geben…
Verschiedene Leute haben Mitch gesehen, mal vor einer Woche, mal Vorgestern, bis sich nach und nach alle Aussagen ähneln: Mitch war da, ist aber vor einer Woche (?) wieder abgereist.
Adam, der Sheriff, spricht die Gruppe noch auf den „Unfall“ in der Bar an und nach ein paar ungeschickten Lügen („Hier gibt es keine Mexikaner…“) sagt Cal ihm die Wahrheit. Adam will sich drum kümmern (hätte er mal gewusst, dass ihm später der Kopf weggeschossen wird…).
Sadie besteht darauf, dass alle im Haus der Bakers übernachten. Klar, machen wir! Da hat man ja den Überblick. Draußen findet Caleb noch einen indianischen Beutel, der wohl als Schutz dient. Mehr weiß Aiden aber auch nicht.
Die Geschwister bekommen das eine Zimmer verpasst und Cal und Aiden das andere. Wenn ich mich richtig entsinne, hat es dann Cal dabei wieder geschafft, Aiden bis zum Gitarrespielen zu reizen** (:D) und ist dann aus dem Fenster geklettert.
Im Nebenraum sehen sich Jo und Ben Fotos von ihrem Vater und der Familie an. Alle altern verdächtig langsam.
Cal hört von Draußen mit, wie im Wohnzimmer Krisensitzung abgehalten wird:
„Gerade gut, dass Ben und Jo hier vorbeigekommen sind!“
„Ja, einen von beiden müssen wir nehmen… Besser Ben, Jo ist so niedlich.“
„Aber dieser Indianerfreund! Ich meine… Sorry, Sam.“
„*grummel* Schon in Ordnung. Aber wir brauchen auf jeden Fall ein neues Opfer… Denken wir noch einmal drüber nach.“
Während er weg ist, besucht Jo Aiden. Im Zimmer unterhielten wir uns über unsere Gefühle zu einander. (“Ich hoffe es ist okay, dass ich gesagt habe, wir wären ein Paar? Aber so wie Dad (also Mitch) immer über seine Familie geredet hat, dachte ich, es wäre besser Dich als meinen Freund auszugeben…” … “Wir sollten es vielleicht langsam angehen lassen” “Ich bin 19. Andere Frauen haben mit 12 ihr erstes Kind…. Nicht das ich Kinder wollte!”)
Die beiden kommen sich näher… und werden natürlich von Cal unterbrochen, der wieder durch das Fenster reinklettert.
Mit Ben zusammen halten die Jäger nun eine Krisensitzung. Sie kommen aber zu keinem Ergebnis –erstmal weiter beobachten und außerdem geht keiner mehr alleine weg, vor allem nicht Ben und Jo. Der Indianer aus dem Gespräch wird als „Sam Pete“ identifiziert. Er wird oft mit Marlon Baker, dem Prediger, und Jayd Walton Sr. abgebildet.
Plötzlich platzt eine Frau in das Zimmer – Loretta, Mitchs Schwester. Sie ist ganz offensichtlich geistig verwirrt und greift nach einer Actionfigur. Regression, stellt Ben fest, sie muss durch emotionales Trauma auf eine kindliche Stufe zurückgefallen sein.
Sie weigert sich, Fragen zu beantworten, denn das hätte schon Mitch in Probleme gebracht! Als die Gruppe sie nicht gehen lassen will, bekommt sie einen hysterischen Anfall. Cal hält ihr den Mund zu, bis sie schließlich ruhig wird – in Ohnmacht gefallen.
Weil er sie komplett vollgeblutet hat, trägt er Loretta auf den Gang und ruft um Hilfe. Sadie nimmt ihm ab, dass Loretta umgekippt ist, als sie ihn gesehen hat und ihm nichts Wichtiges erzählt hat. Er nutzt die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Sadie und will sich ein bisschen bei ihr einschleimen, indem er Aiden schlecht macht („Man sollte sich ja mit seinen eigenen Leuten zusammentun…“). Der Versuch, Ben als Opfer schlecht zu reden, geht nicht so auf. Wie sollte er auch wissen, dass die Harlander ihre Stadtkasse mit Drogen- und Waffengeschäften aufpolstern und ein guter Junge für sie genau das Falsche war?

Nachts entdecken sie draußen grünäugige Raben und einen seltsamen Typ mit Cowboyhut, der das Haus zu beobachten scheint.

Am nächsten Morgen ist Kirchgang angesagt. Die Kirche ist komplett fensterlos und extrem hässlich. Die Innendekoration ist mit Mosaiken von Heiligen, die grünäugige Raben umhauen, etwas ungewöhnlich.
In der Predigt wird ordentlich auf den Nachbarprediger Joe Moore geschimpft und zum Schluss verteilt Sam Pete mit seinem Gehilfen Reed Medizinbeutel.
Auffällig ist, dass trotz einer halben Stadt voller Bakers niemand krank oder missgebildet aussieht. Noch nicht mal Brille wird getragen.

Reed und Sam tragen Indianerkleidung, aber die kommt Aiden ziemlich spanisch vor. Jedenfalls nicht authentisch Indianisch.
Nach der Predigt schleicht sich Jo weg und nimmt den Friedhof in Augenschein. Tatsächlich sterben Menschen in Bakers Hollow, aber ungewöhnlich wenig. Im Gemeindehaus kann Jo endlich an ihr geliebtes Internet. Dort hängt ein Bild mit Sam, Marlon und Jayd von 1954. Bei einem großen Minenunglück wurden sie verschüttet, haben aber zehn Tage überlebt und konnten gerettet werden. Alle anderen Arbeiter sind in der Mine gestorben.

Derweil nimmt sich Aiden mal Reed vor. Der Indianer ist schon ziemlich besoffen, was sehr gut zu Aidens Rage Trigger („Säufer“) passt. Aiden kauft ihm trotzdem was zu trinken und unterhält sich mit ihm. Reed erzählt, dass die ganze Indianerchose nur ist, weil die Leute da gerne dran glauben. Er warnt Aiden davor, auf gar keinen Fall in den Schuppen von Sam zu gehen.
Als das Gespräch beendet ist, packt Aiden Reed in einer unbeobachteten Ecke, schüttet seinen Schnaps aus und rammt ihn ordentlich an die Wand. Er fragt ihn auch, warum ein Hopi wie Reed mit einem Navajo wie Sam zusammenarbeiten würde.
Reed scheint aber nicht daran interessiert zu sein, mal grad eben sein Leben umzukrempeln und verzieht sich fluchend.
Aiden ist auch eingefallen, dass Navajo ein starkes Toten/Todes-Tabu haben. Tote dürfen nicht angefasst oder erwähnt werden. Außerdem hassen die Navajo Magier und wer ein Magier ist, wird vom Stamm ausgeschlossen. Hmm…

Derweil sehen Ben und Cal, wie der komische Typ mit dem Cowboyhut vor der Kirche auftaucht. Adam geht auf ihn zu, aber er fährt gleich wieder weg. Cal merkt sich für alle Fälle die Nummer des Mietwagens.
Er telefoniert auch noch etwas rum, um zu erfahren, ob jemand schon mal was von grünäugigen Raben gehört hat. Tatsächlich gab es mal einen Jäger, der den Tod selbst für ein Monster hielt und ihn jagen wollte. Er fand oder öffnete wohl ein Portal ins Totenreich. Er wurde von grünäugigen Raben totgepickt.

Da ein Einbruch in die Kirche erstmal nicht sinnvoll erscheint (der Stadtrat tagt dort), beschließen die Jäger, den geheimnisvollen Schuppen aufzusuchen. Sam ist auch beim Stadtrat, deshalb ist es kein Problem, bei ihm einzubrechen. Und siehe da, er hat nicht nur Indianerkräuter und Haschisch in seinem Schuppen, sondern auch ein dutzend Kisten voller Uzis.
Egal ob ein Anschlag geplant ist oder das zur normalen Ausrüstung der Stadt gehört, die Uzis wollen die Jäger nicht in den Händen der Bakers lassen. Die Kisten werden also heimlich aufgeladen, damit die Uzis erstmal aus Reichweite kommen. Natürlich greift sich Cal vorher ein paar für sein persönliches Arsenal ab.

Die Kisten werden in den Wald gefahren und einen Abhang runtergeworfen, in einem Tümpel. Nur dass aus dem Tümpel auch noch der Kofferraum eines blauen Mitwagens ragt… verdächtig wie der, den Mitch gemietet hatte. Jo und Ben rennen sofort zu dem Wagen. Aiden will ihnen folgen und dabei auch noch elegant den Abhang herunterrutschen, fällt aber voll auf die Fresse.
Der Mietwagen wird mit dem Jeep aus dem Tümpel gezogen. Es ist tatsächlich der von Mitch. Im Kofferraum ist noch ein Koffer mit Mitchs Sachen (haben wir da noch etwas Wichtiges drin gefunden? Ich kann mich nicht mehr so recht erinnern).
Ich glaube, erst an dieser Stelle kam das Gespräch, in dem Aiden Joanne dazu bringen will, dass sie ihren Vater noch nicht aufgibt… aber über was habt ihr dann im Zimmer gesprochen?

Gleichzeitig sammeln sich immer mehr grünäugige Raben um die Jäger herum. Sie scheinen nicht aggressiv zu sein, beobachten aber die Gruppe. Cal ruft zu ihnen herauf: „Wir sind auf der gleichen Seite wie ihr. Wir wollen aufhalten, was hier passiert. Sagt das eurem Chef. Und wenn ihr uns irgendwie helfen könnt, dann tut es.“
Die Raben verzichten auf eine Antwort, fliegen aber los in Richtung Bakers Hollow. Aiden, der diesmal richtig seine indianischen Vorfahren channelt, rennt ihnen flink wie der Wind hinterher. So kann er Loretta gerade noch vor den Raben erreichen und sie in das Haus der Bakers zerren. Er versteckt sie im Keller und kommt dann wieder nach oben.
Schreie im Wohnzimmer. Boyd der Busfahrer wird von den Raben angegriffen. Sie scheinen nicht nach seiner Haut zu picken, sondern nach etwas um seinen Körper herum. Aiden greift die Raben mit seinem Messer an, aber die Klinge geht durch die Tiere hindurch.
Verzweifelt reißt er sich das Hemd auf und öffnet die Narben auf seiner Brust (Siehe Anm.1.). Der Bärengeist zeigt ihm Boyds Aura, die sehr viel heller scheint, als sie es sollte. Außerdem hat er kein Interesse daran, die Raben aufzuhalten. Sie sind genau da, wo sie sein sollen, während an Boyd ganz eindeutig etwas falsch ist.
Aiden kann dem Mann also nicht helfen. Boyd stirbt und im Tod öffnen sich auf seinem Körper unzählige Wunden.
Der Rest trifft auch am Haus der Bakers ein. Bevor sie groß etwas unternehmen können, taucht Sadie auf. Sie ist von Boyds Tod nicht sehr betroffen und warnt vor Sam, der ziemlich wütend ist, weil seine Uzis weg sind. Die Gruppe kann sich nicht so leicht aus der Affäre ziehen („Das waren wir nicht. Ehrlich!“) und entschließt sich, erstmal aus Bakers Hollow zu verschwinden. Sadie will sich am Abend mit ihnen an der Mine treffen. Can you spell „Trap“?

Nicht sonderlich besorgt wegen Sams Rachefeldzug (wer hat hier die Uzis?) widmen sich die Jäger ihren beiden Hinweisen: Dem Prediger Joe Moore und dem seltsamen Typen, den sie vor der Kirche gesehen haben.

Joe Moore ist etwa so alt wie Marlon, Jayd Sr. und Sam, aber er sieht wenigstens aus wie ordentliche 80. Er unterhält sich gerne über Marlon Baker, der früher in seiner Kirche Prediger war. Der Schurke hat sich einfach mit der Gemeindekasse abgesetzt und die hässliche fensterlose Kirche gebaut. Und überhaupt, dieses ganze Pack aus Bakers Hollow ist nichts wert, alle kriminell, handeln mit Psychopharmaka und Waffen! Nur Mitch, das war der einzige, der noch etwas getaugt hat. Wie, ihr seid die Kinder von Mitch? Stimmt, der war ja sogar vor anderthalb Wochen (?) hier und wollte endlich Schluss machen mit den schlimmen Dingen in Bakers Hollow.
Die Gruppe kann den alten Mann gerade noch so davon abhalten, selbst loszuziehen und sich dem Bösen zu stellen.

Als nächstes versuchen sie, den Cowboy ausfindig zu machen. Jos Versuch, über die Autovermietung sein Ziel herauszufinden, scheitert. Stattdessen fahren sie einfach zum nächsten Motel, wo auch tatsächlich der Mietwagen des Cowboys steht. Ein Blick auf das Schlüsselbrett und sie wissen, in welchem Zimmer sie ihn finden.
Die Kinder warten im Auto, während Cal klopft. A.C. (wie „AC/DC“), wie der Mann heißt, ist auch wirklich da. Cal outet sich als Jäger und schlägt ihm vor, ihr Wissen zu teilen. A.C. weiß auch tatsächlich etwas mehr: Die Einwohner in Bakers Hollow haben ein Portal zum Totenreich gefunden und zapfen es an, um sich selbst gesund und jung zu halten. Er weiß nur leider nicht, wo das Portal zu finden ist. In der Mine sei es nicht (hat er da gelogen oder war es nicht in der neuen Mine?). Außerdem behauptet er, das Portal schließen zu können. Sein eigenes Interesse an der ganzen Geschichte? „Persönlich“.
Cal ist sich ziemlich sicher, dass A.C. kein Mensch ist und fragt ihn direkt. Natürlich bekommt er keine Antwort. Ein Hinweis ist, dass er keine Elektrogeräte benutzen kann. Und er ist wahrscheinlich kein Dämon, zumindest kein gewöhnlicher.
Währenddessen halten Aiden und Ben ein Gespräch über ihre Vaterkomplexe (das ich leider nicht wiedergeben kann, weil ich ja mit Bad Horse das Gespräch ausgespielt habe ;)). Das Gespräch wird von Cal mit den Worten „Schluss mit dem Mädchenkram, wir haben was zu tun!“ abgewürgt.
Er telefoniert noch etwas rum, um mehr Informationen über A.C. zu bekommen. Tatsächlich haben ihn schon mehr Jäger getroffen, einmal hat er Interesse am Antichrist gezeigt (aber das war vielleicht nur nach meiner Spekulation über die Bedeutung von A.C.: „Anti-Christ“?) und einmal ein übernatürliches Artefakt abgegriffen. Er hat sogar einen Jäger vor Dämonen gerettet, die er einfach so aus ihren Wirtskörpern bannen konnte. Trotzdem fand der betreffende Jäger ihn wenig vertrauenserweckend.
A.C. hat also mit Sicherheit eine eigene Agenda und die Jäger gehen lieber erstmal alleine vor.

Während Sadie, vor der uns Joe Moore noch mal eingehend gewarnt hat, mit den anderen Bakers vor der Mine wartet, macht sich die Gruppe zur fensterlosen Kirche auf. Aiden bekommt ein ganz mieses Gefühl in der Kirche, dass sich in bis zu einem weit entfernten Punkt erstreckt.
Das Schloss zur Krypta wird kurzerhand aufgeballert. In der Krypta ist ein Ritualraum, der mit indianischen und mit christlichen Symbolen geschmückt ist. Aiden kann herausfinden, dass hier ungeborene Seelen auf eine andere Person übertragen werden.
Wenn es noch irgendeinen Zweifel gab, dass die Bakers aufgehalten werden müssen, sind die jetzt ausgeräumt. Wer weiß, was es anrichtet, ungeborene Seelen zu stehlen? Werden dann seelenlose Kinder geboren? Oder richtet der Seelendiebstahl Totgeburten an?
Aiden sabotiert für alle Fälle den Ritualkreis.

Als die Jäger die Kirche verlassen, werden sie von Reed entdeckt. Aiden wirft ein Messer nach dem Indianer, der prompt das Feuer eröffnet. Speerfeuer aus Cals Uzi treibt ihn erstmal zurück und die Gruppe kann ins Auto springen.
Natürlich haben die Schüsse ganz Bakers Hollow auf sie aufmerksam gemacht und sie werden verfolgt. Jo kann ihre Fahrkünste auspacken und hängt die Verfolger erstmal ab.
Am Waldrand wird Lagebesprechung gemacht. Eine richtige Entscheidung, was nun zu tun ist, fällt aber nicht. Dafür wird Jo und Ben langsam klar, dass ihr Vater auch mit Seelen aufgeladen wurde und wenn der Schutz gegen die Raben ausfällt…
Es ist aber keine Zeit, sich auf einen nächsten Schritt zu einigen. Wieder nähert sich ein Auto und diesmal setzt Jo ihren Jeep gegen den nächsten Baum. Die Hillbillys kreisen das Auto ein, aber so schnell wollen sich die Jäger nicht geschlagen geben. Jo setzt das nur noch halb funktionierende Auto zurück. Zwei kann sie überrollen, aber die anderen schießen auf das Auto. Ben bekommt einen Streifschuss ab. Cal hat nicht so viel Glück: Eine Kugel trifft ihn in der Brust – möglicher Lungendurchschuss.
Jo kann das Auto noch überreden, um die Ecke und in den Wald zu fahren, Ben und Aiden kümmern sich um Cal und können ihn für’s Erste stabilisieren. Es ist aber klar, dass er es ohne ein richtiges Krankenhaus nicht mehr lange machen wird.
Die Hillbillys entdecken das Auto im Wald und begnügen sich erstmal mit Drohungen. Jo und Ben dürfen nicht beschädigt werden.
Die Jäger sind nicht so schüchtern und feuern auf die Hillbillys. Eine mehr oder weniger gute Idee: Am Ende sind auch Jo und Aiden verletzt, aber die Verfolger sind geflohen.
Das Auto schleppt sich nach einer fixen Reparatur von Jo (Jo: „Mein Baby!“ Aiden: „Aww…“ Jo: „Nicht du, mein Auto!“) bis zum Krankenhaus in Harlan.
Cal wird in einer Not-OP geflickt, der Rest je nach Schwere der Verletzungen genäht oder nur mit Schmerzmitteln ins Bett geschickt.

Später in der Nacht wacht Aiden auf. Seltsam. Müsste das Bett neben ihm nicht belegt sein? Ben ist verschwunden.
Draußen auf dem Flur informiert ihn die Schwester, dass Ben von seiner Familie abgeholt wurde, genauer gesagt von Adam, dem Sheriff. Jo und Cal bekommen mit, das Aiden sich mit der Schwester rumstreitet.
Cal wird bei der Vorstellung, dass sein Sohn geopfert werden soll, totenbleich und wirft sich eine Hunter-proofed-Mischung aus Schmerzmitteln und Aufputschern ein, damit er einsatzfähig ist.
Vor dem Krankenhaus wird ein Auto geklaut. Etwas außerhalb der Stadt lässt Cal Jo noch mal anhalten und steigt aus. Er ruft nach den Raben: „Wir müssen sie aufhalten. Zeigt uns, wo der Junge ist…“ Die Raben flattern vor dem Auto her und führen die Jäger zur alten Mine.
Sie kommen vor den Entführern an der Mine an und lassen sie den Schacht zuerst betreten.

Zeit für den Showdown…

Drinnen hängt vor einem weiß glühenden Portal Mitch. Er ist straff in einen Rahmen gespannt. Würde man nur eines der Seile lösen, würde er in Stücke gerissen.
Ben wird gefesselt und Sam bereitet gemeinsam mit Marlon das Ritual vor. Ben benutzt die klassische Situation, von den Schurken gefangen zu sein, um Sadie etwas auszufragen. Sie bereut, dass Ben geopfert werden muss, aber, nun ja, es geht halt nicht anders. Nur jemand aus der Baker-Blutlinie kann das Portal aufhalten, doch nur, wenn er keine Seelen in sich aufgenommen hat. Das ist bei Mitch aber der Fall. Mitch hat sich selbst aufgehängt und die Person befreit, die dort vorher hing. Sie ist nicht der Meinung, dass sie etwas Falsches tun – ja, sterben muss man, aber doch nicht an Krankheiten oder Unfällen.
Ben, ganz der Psychologe: „Und wie fühlen sie sich dabei?“

Jo, Aiden und Cal wissen nicht genau, wie sie gegen die Übermacht vorgehen sollen. Cal hält es schließlich nicht mehr aus. Er legt seine Waffe hin und geht mit erhobenen Händen in die Höhle: „Es wird euch gar nichts bringen, Ben zu opfern. Mitch ist nicht sein Vater. Ich bin sein Vater.“
Eigentlich alle halten das für einen Bluff, Jo und Aiden eingeschlossen. Sam schneidet Ben und nimmt ihm etwas Blut ab. Er bestätigt, dass Ben nicht Mitchs Sohn ist.
Natürlich verbessert das die Situation erstmal nicht. Ben ist jetzt für das Ritual nutzlos geworden, aber er ist immer noch eine Geisel.
Jayd soll Cal nach Waffen durchsuchen. Cal packt ihn, nutzt ihn als menschlichen Schutzschild und drückt ihm die Kehle zu. Jayd mag nicht so schnell sterben, ohnmächtig wird er aber schon und Cal nimmt ihm die Waffe ab.
Jo und Aiden sind nicht bereit, so schnell auf Menschen zu schießen. Sie versuchen, mit Jos Familie zu verhandeln, doch das führt zu nichts*.
Zeit, die Waffen sprechen zu lassen**. Ben wirft Marlon um. Cal schießt Sadie ins Knie, was sie aber nur noch wütender macht. Mehrere Schüsse werden gewechselt. Der einzige Verletzte ist Jayd – dem Adam aus Versehen ein Teil des Kopfes wegschießt (kritischer Patzer).
Marlon verschanzt sich hinter Mitch. Adam gibt Reed seine Waffe und befiehlt ihm, doch bitte auf „den da“ zu schießen – es ist unklar, ob er Cal oder Mitch meint. Sam packt sich Ben und hält ihm eine Waffe an den Kopf. Ihm ist ziemlich egal, was aus den anderen wird, wenn er nur entkommen kann. Sam hat einen eigenen Medizinbeutel, um die Raben abzuhalten.
Sam wird erlaubt, mit Ben zu gehen – es bleibt den Jägern ja auch nichts anderes übrig. Cal droht ihm noch an, ihm sein ewiges Leben zur Hölle zu machen, wenn Ben etwas passiert. Im Gang lässt er Ben los und rennt davon.
Aiden schnappt sich den großen Medizinbeutel, der bei den Ritualsachen liegt und bedroht damit die Seelenfresser. Die Raben sitzen nämlich schon draußen bereit… Leider ist der einzige, der Mitch hätte von seinem Gerüst lassen können, gerade weggelaufen.
Sadie, die jetzt jenseits von Gut und Böse ist, wird von Cal erschossen. Das ist eine gute Entscheidungshilfe für Reed, der nun auf Cal feuert. Trotz Sympathien auf Spielerseite für den Underdog Reed wird er von Cal erschossen.
Jetzt sind nur noch Adam und Marlon übrig. Cal folgt Sam nach draußen, aber der entkommt.

Und nun? Es ist klar, dass das Portal geschlossen werden muss. Sobald die Raben nicht mehr durch Schutzbeutel abgehalten werden, stirbt jeder mit Extraseelen, auch Mitch. Er leidet auf dem Gestellt furchtbare Schmerzen. Wenn nicht ein neues Opfer aufgehängt wird, kann er nicht mehr gerettet werden.
Man kann ihm nur den Gnadenstoß geben. Jo nimmt sich ein Messer und geht auf ihren Vater zu. Cal hält sie auch. Er will nicht, dass sie ihren eigenen Vater töten muss.
Cal: „Jo, mach das nicht.“
Jo: „Es ist mein Vater! Es ist meine Verantwortung!“
Cal: „Weißt du, was es mit dir anstellt, deinen eigenen Vater zu töten?“
Jo: „Traust du mir das etwa nicht zu? Ich kann das!“ (Ihr Rage-Trigger war, unterschätzt zu werden)
Cal: „Darum geht es nicht. Einen Menschen zu töten ist leicht. Aber wenn du das jetzt machst, wenn du deinen eigenen Vater tötest, dann stirbt auch ein großes Stück deiner Seele. Lass mich das machen. Für mich ist es sowieso egal.“
Jo: „Nein, aber ich muss…“
Cal: „Meinst du, dein Vater will das?“
Heftiges Kopfschütteln von Mitch erledigt die Diskussion. Marlon versucht noch in einem letzten Aufbäumen Cal aufzuhalten und wird auch noch getötet.
Cal schickt Jo, Aiden, Ben und Adam nach draußen und nimmt das Messer. Er sagt Mitch, dass es ihm Leid tut – auch wenn sich die Beiden immer gehasst haben, wollte er nicht, dass es so endet. Und er bedankt sich, dass Mitch Ben ein guter Vater war.
Dann setzt er das Messer an und rammt es Mitch ins Herz.
Als Mitch stirbt, flackert das Portal auf. Cal glaubt, kurz eine Gestalt zu sehen, die mit einer Handbewegung einen Schwarm von Raben losschickt. Dann kollabiert das Portal.
Nur Mitchs Leiche bleibt zurück. Cal trägt sie nach draußen.
Weinend wirft sich Jo über ihren Vater. Cal sinkt auf die Knie und vergräbt das Gesicht in den Händen. Ben weiß nicht so genau, ob er zu Mitch oder zu Cal hinüber gehen soll. Als Aiden sich zu Cal stellt, trauert er zusammen mit seiner Schwester.
Aiden klopft Cal auf die Schulter und sagt: „Respekt, dass du das für Jo gemacht hast.“ Cal kann nur bitter lachen. Das fasst sein Leben so schön zusammen: Er ist der Typ, der Respekt dafür bekommt, dass er emotional so verkrüppelt ist, dass er einen hilflosen Menschen töten kann (eine meiner Lieblingsszenen :)).

Gleichzeitig ziehen die Raben durch Bakers Hollow und töten alle Einwohner.

Einige Tage später…

Um den kaputten Jeep wieder auf Vordermann zu bringen, findet sich die Gruppe auf einem Schrottplatz ein. Cal ist noch zu angeschlagen, um sich zu verziehen.
Jo hämmert auf dem Jeep herum und Aiden spricht mit Ben: „Verstehst du jetzt, dass du ein Jäger bleiben musst? Damit kann man nicht so einfach aufhören. Man hat eine Verantwortung und früher oder später holt es dich sowieso ein.“
Da ich sowieso schon überlegt habe, wie das unvermeidliche Gespräch von Cal und Ben am besten eingeleitet werden könnte (Cals Fear-Trigger ist „Emotional entblößt werden“), war das die perfekte Einleitung. Aiden gesellt sich erstmal zu Jo und Cal wendet sich an Ben. Er ist genau der gegenteiligen Meinung: Wenn Ben will, kann er natürlich aufhören. Niemand muss dabei bleiben. Wenn er studieren will, soll er das tun. Jagen macht einen auf lange Sicht nur kaputt.
Natürlich kam dann die Frage: „Warum hast du mir nie gesagt, dass du mein Vater bist? Jetzt habe ich das Gefühl, dass alle nur eine Lüge war…“
Cal: „Weil… weil Isabell es nicht wollte. Und schau’ mich doch an: Wärst du wirklich lieber mit mir aufgewachsen als mit Mitch?“
Ben: „Ich weiß es nicht. Aber ich hätte gerne die Wahrheit gewusst.“
Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, wie das Gespräch weiterging, jedenfalls hat Ben irgendwann Cal umarmt (ieeek!). Und hol mich der Teufel, ich weiß auch nicht mehr, was Ben dann gesagt hat. Cal hat Ben noch versprochen, für ihn da zu sein, egal welche Entscheidung er trifft. Wenn er ein Jäger werden will, kann er zu Cal kommen. Aber auch sonst: „Du weißt, wie du mich erreichen kannst.“
Ben: „Es ist auch für dich noch nicht zu spät. Du kannst genauso aufhören.“
Cal: „Und was soll ich dann machen? Es ist nicht so, als gäbe es noch etwas anderes in meinem Leben.“

Gleichzeitig „hilft“ Aiden Jo, das Auto zu reparieren. Jo ist ziemlich geladen, deshalb besteht ihre Reparatur mehr aus wütenden Schlägen mit der Brechzange. Sie ist wütend und hat Angst davor, alleine gelassen zu werden.
Jo: „Erst stirbt meine Mutter, dann mein Vater. Ben geht wieder zur Uni und Cal ist bestimmt schon wieder abgehauen.“
Aiden will erst, dass sie nicht so hart über Cal urteilt. Er hat dem kleinen Aiden mal gesagt, dass der Alkoholkonsum seines Vaters nicht seine Schuld ist. Als Jo sagt, wie sehr sie Cal immer bewundert hat und dass sie eigentlich nur wegen ihm Jägerin geworden ist, ändert er seine Meinung.
Aiden will aber, dass Jo mit der Jagd aufhört.
Jo: „Ich glaube nicht, dass ich das kann. Dann sehe ich wieder einen Zeitungsartikel und schon bin ich wieder unterwegs.“
So richtig zu einer Einigung wegen ihrem Beziehungsstatus kommen sie nicht. Jo ist nicht in der Stimmung um darüber zu reden und Aiden traut sich nicht, zu fragen.

Zuletzt kommt noch Aiden rüber zu Caleb. Er dankt ihm noch mal dafür, dass Cal Mitch umgebracht hat und bekommt dafür nur ein „Halt doch deine Fresse.“
Aiden: „Trotzdem solltest du dich von Jo fernhalten. Ich finde, du bist nicht gut für sie.“
Cal: „Ich bin sicher die letzte Person, die sie jetzt sehen will…“
(Schweigen)
Cal: „Habt ihr’s jetzt auf die Reihe gekriegt?“ (=die Beziehung)
Aiden: „Na ja…“
Cal: „Das beste was ihr machen könnt, ist, mit der Jagd aufzuhören. Es ist nicht einfach, aber so viele Feinde habt ihr euch noch nicht gemacht.“
Aiden: „Wenn wir aufhören sollen, warum machst du das nicht selbst?“
Cal: „Hast du nicht was von Verantwortung gesagt? Es gibt nur zwei Arten von Jägern: welche, die es aus Idealismus machen und welche, die schon so am Ende sind, dass sie weitermachen können. Ich gehöre zu den zweiten. Bei mir kann nicht mehr viel kaputt gehen.“
Aiden: „Und wie viele Jäger sind am Anfang Idealisten?“
Cal: „Alle. Ist unglaublich hart, sich das zu erhalten.“
Aiden: „Du sagst also, dass es hart wird, egal ob ich aufhöre oder nicht?“
Cal: „Ja.“

Cal hält sich an Aidens Worte, steigt in seinen Dodge Demon und fährt weg. Ben ist schon auf dem Weg zurück in die Uni. Aiden hilft Jo noch ein bisschen und macht sich selbst auf den Weg. Zuletzt klappt Jo die Motorhaube zu und der Jeep verschwindet im Staub der Straße… die Kamera fährt nach oben und man kann sehen, wie jeder in eine andere Richtung verschwindet. Crossroads… again…

(Anm.1) Die von dem Bärengeist aus dem letzten Abenteuer stammen. Aiden hat nämlich in einem mentalen Aussetzer einen Dämonendeal geschlossen und wird vor dessen Konsequenzen nur durch den Bären bewahrt. Der Bär ist also so was wie sein Schutzgeist.
Ach ja, und: Fanservice!

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Nocturama

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