Mädchenkram - Supernatural

Bright Eyes

Aus Barry Jacksons Tagebuch

In der Gated Community Bright Eyes ist ein Typ ermordet worden, Augen rausgeschnitten. Brian denkt, es könnte der Augenmann gewesen sein – glaub ich ja nicht, der bringt nur Kinder um, aber was soll’s, Marx zahlt ja.

Die Community ist weiß, sauber und sieht aus wie Stepford. Charlene ist nicht die einzige, die den Artikel gelesen hat – außer mir sind noch zwei Jäger anwesend. Jo und Aiden. Hängen hin und wieder im “Dying of the Light” ab.

Die treiben sich grad in der Kirche rum, wo der Gedenkgottesdienst für Lloyd Ford stattfindet. Die Ehefrau wirkt nicht sehr geknickt und säuft Martini, die Tochter trauert tatsächlich. Außerdem rennt noch ein junger Typ namens Pete rum. Jo und Aiden unterhalten sich mit denen. Der Tote war nicht sehr beliebt, aber es will keiner so recht mit der Sprache raus.
Bei der Kirche ist ein Friedhof. An einem Grab steht ein Mann und betet ausdauernd. Ist das Grab von Amy Sheppard, die vor zwei Monaten im Alter von einem halben Jahr gestorben ist.

Ich spreche mit dem Sheriff. Der ist ein Windbeutel und hat keine Ahnung, mauert aber.

Im Bed & Breakfast treffe ich Jo und Aiden wieder. Die Katze der Wirtin ist auch umgebracht worden, wie Lloyd Ford fehlten ihr die Augen.

Im Zimmer liegt ein Buch von Ezra Longstein namens „Augen der Dunkelheit“. Ziemlich mieses Teil über einen Arzt, der Homunkuli mit einem Ritual belebt, für das er Augen braucht. Das Ritual ist verdammt genau beschrieben.

Jo recherchiert über Augen, findet aber nichts Besonderes. Aiden läuft in der Stadt herum und sucht nach Pete, findet auch heraus, wo er wohnt.
Ich geh mit Jo zum Reverend, der uns auf einen Tee einlädt. Er erzählt uns, dass die kleine Amy an plötzlichem Kindstod gestorben ist. Die Eltern stehen immer noch unter Schock.
Ansonsten hat der gute Lloyd Ford gern einen über den Durst getrunken, war dabei zwar fröhlich, hatte aber ein aufbrausendes Temperament. Vor kurzem hat er Pete Durham, den Sohn des Tierarztes, verprügelt, weil der sich bei dem Haus herumgetrieben hat. Vermutlich steht Pete auf Jillian, Lloyds Tochter.

Es gibt nicht viel Besonderes in der Gemeinde. Sheriff Creer ist schon eine Weile da und holt normalerweise Katzen aus Bäumen.
Außenseiter gibt es nicht viele. Vielleicht Pete Durham, der hört „Rockmusik“ und raucht „Drogen“.

Aiden redet mit Dr. Durham, dem Tierarzt, hauptsächlich über seinen fiktiven Papagei Jasper. Findet auch viel über Papageien raus. Das wäre bestimmt hilfreich, wenn wir es mit einem Papagei zu tun hätten.
Danach spricht er kurz mit Jo, dann klingelt er bei der Wohnung der Durhams. Drückt Pete das Telefon mit Jo in die Hand. Das bringt aber auch nicht allzu viel.

Ich besuche die Fords. Die Witwe lässt mich rein, redet auch relativ offen. Die Ehe war nicht so großartig, er hat sie wohl betrogen. Außerdem säuft sie. Ist auch nicht viel los hier in der Community – außer saufen und im Buchclub rumhängen kann man hier nicht viel machen.
Im Arbeitszimmer, in dem Lloyd ermordet wurde, finde ich Lehmspuren auf dem Boden, die von kleinen Füßen hinterlassen worden sind . An dem Stuhl, auf dem er saß, sind auch Messerspuren dran, als wäre da irgendwas hochgekrabbelt. Vielleicht ein Homunkulus.

Sieht aus, als müssten wir mit Jillian Ford reden, der Tochter. Jo ruft sie an und bestellt sie in den Park. Sie erzählt Jillian von übernatürlichem Zeug. Die will das nicht glauben. Aiden zieht sein Hemd aus und legt ihre Hand auf die Bärennarben, die er auf der Brust hat. Sie spürt etwas, glaubt ihm daraufhin. Coole Aktion, irgendwie.
Nicht, dass ich ihm das sagen würde. Der Junge ist ein bißchen über-emotional. Wobei das vielleicht gar nicht mal so schlecht ist für ihn. Fühlt sich wahrscheinlich nicht so an, aber besser so als innerlich tot.

In der Nacht, als ihr Vater gestorben ist, hat Jillian ein Schaben in der Wand gehört, und seither folgt ihr irgendwas, vielleicht ein Tier. Vielleicht ein Golem.
Und Pete war auch im Buchclub.

Wir überreden sie, Pete anzurufen. Der kommt auch, will dann erstmal wieder weg (hat wohl Angst vor mir), bleibt aber da, als er hört, dass Jillian in Gefahr sein könnte. Als ich ihn auf den Golem anspreche, bricht er zusammen und heult, er hätte das nicht gewollt. Hat wohl im Suff das Vieh erschaffen, mit ein paar Kuhaugen belebt und ihm befohlen, Lloyd zu erschrecken.
Dann heult er noch ein bißchen. Ich sag ihm, er soll das Ding rufen, und das macht er dann auch. Während wir warten, reden wir noch darüber, ob wir Pete umbringen sollten oder nicht. Wir machen es nicht.
Die anderen regen sich auf, weil ich der Meinung bin, es wäre wohl das Einfachste, Pete umzubringen. Als hätte ich das tun wollen. Wenn ich jemanden umbringen will, dann tue ich das und rede nicht drüber. Haben die irgendwie nicht verstanden.

Das Golem-Wesen taucht auf, ist friedlich. Aiden baut ihm die Augen raus, und es zerfällt. Es hat Messerklingen in den Fäusten, die Pete da nicht reingebaut hat.

Wir folgen den Spuren, die der Golem hinterlassen hat. Aiden kann Spuren lesen, er ist „ja ein Indianer“. Klar. Ist ja genetisch verankert. Der hat auch zu viele Märchen gehört.
Die Spuren führen zum Haus der Sheppards, wo Erin Sheppard wohnt, die Mutter des toten Kindes. Die hat ihren Ehemann rausgeschmissen, die Bude ist verwahrlost.

Da sie in Gefahr sein könnte, brechen wir unsubtil ins Haus ein. Im Wohnzimmer ballert von oben ein Schuss und eine Frau schreit, wir würden ihr das Kind nicht wegnehmen. Ich stürme hoch, gefolgt von Jo, und kassiere einen Streifschuss. Aiden kommt von hinten und schlägt sie zu Boden, Jo wirft eine Vase nach ihr.
Aus einem Lüftungsschacht kommen noch zwei der Golemwesen gekrochen und greifen auch an. In der Kinderwiege ist noch ein drittes, das auch angreift. Sieht aus wie ein Baby, bewegt sich aber nicht so. Widerlich. Arme Erin. Dachte wohl, sie könnte die kleine Amy ersetzen.

Nach kurzem Kampf schießen und stechen wir die Augen der Golems aus und schlagen Erin nieder. Pete und Jillian werden dem Sheriff eine Geschichte verkaufen, wir verziehen uns. Ich hab ein bißchen was abgekriegt, Jo verbindet mich. Danach verschwinden wir aus Bright Eyes.

Wir schauen noch, ob wir Ezra Longstein zu fassen kriegen. Mit dem muss jemand mal einen Takt reden – Rituale in ein Mainstream-Buch zu schreiben geht mal gar nicht.
Aber wir finden ihn nicht. Seine Wohnung steht leer, sein Housekeeper hat keine Ahnung, wo er ist. Ich schätze mal, wir werden die Augen offen halten.

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Marganma

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