Mädchenkram - Supernatural

Zwischenspiel: Paranormal Hospital 6

Grundsituation war Folgende: Das Ganze findet an der kleinen Uni in Ohio statt, wo Ben studiert (ohne dass Ben daran jetzt beteiligt ist). Vor kurzem ist ein junger schwarzer Student, Waldon Striker, verschwunden, nachdem er irgendetwas über das Bethesda-Krankenhaus herausgefunden hat und dort näher nachforschen wollte. Für die Polizei ist er nur ein schwarzer Student, der wahrscheinlich keine Lust mehr auf sein Studium hatte, aber seine (Ex-Freundin) Kitty und deren Mitbewohnerin Ally glauben, dass mehr dahinter steckt.

Das Bethesda-Krankenhaus besteht aus mehreren bungalowähnlichen Gebäuden, hat eine Notaufnahme, ist aber eigentlich eher für reichere Leute und hat eine größere Neurologieabteilung. Vor 3 Wochen gab es einen Brand in einem Labor, Waldon ist vor einer Woche verschwunden. Er hatte für seine Fotos bei Obdachlosen recherchiert und kam irgendwie auf das Krankenhaus. Wir liefen also tagsüber auf dem Gelände herum, um herauszufinden, wie leicht man in das verbrannte Gebäude hineinkäme. Zweimal wurden wir angesprochen, den Platz um besagtes Gebäude herum zu verlassen, beim zweiten Mal wurde die arme Krankenschwester in Grund und Boden geschwurbelt, bis sie wegging. Als sie mit einem Arzt im Schlepptau zurückkehrte, hatten Kitty und Ally sich schon mit dem Gelände vertraut gemacht und fuhren heim. Dort zeigte Ally ihrer Freundin weitere Teile der Paranormal Hospitalreihe und googelte nach dem Arzt, der uns vertreiben wollte. Er war ebenfalls Neurologe. Das Bethesda-Krankenhaus schien in Ohio DIE Adresse für Neurologen zu sein.
Als es nacht war, und bei Paranormal Hospital 5 nur noch der Abspann lief, besuchten wir wieder das Gelände. Ally sorgte dafür, dass die Bewegungsmelder unseren Weg nicht beleuchteten. Wir schufen uns einen Eingang, indem wir eine Plane über einem Fenster mit etwas Kraft beiseite schoben und stiegen darüber ein.

Irgendetwas fiel auf den Boden, aus der Decke ragte ein Kabel und die Planen in dem Raum wehten im Wind. Es war schon so gruselig, als auch noch das Kabel gegen Ally schwang. Vor Schreck sprang Kitty zur Seite und landete inmitten einer Plane. Während Ally das Kabel zu bändigen suchte, auf dem Strom war und das sich immer wieder aus ihrem Griff befreien konnte, schaffte Kitty es nicht, sich zu befreien. Die Plane würgte ihr die Luft ab, sie rief nach Ally, doch die war auf eine Leiter gestiegen um in das Kabel zumindest einen Knoten zu mache. Um es kurz zu machen: Der Kampf ging unentschieden aus. Ally wäre am liebsten sofort wieder gegangen, doch Waldos Stimme, die Kittys Namen rief, wollte dieser keine Ruhe lassen. Also wurde entschieden sich erst einmal in den Flur zu begeben um sich auf dem Plan mit den Notausgängen drauf zu orientieren.

Während wir also draussen den Plan an der Wand betrachteten erschien ein Wesen. Es hatte vier Arme, Drähte anstatt Haaren und wankte auf uns zu. Kurz bevor es ankam, verschwand es gemeinsam mit dem seltsamen Geruch, dass es mitgebracht hatte. Ally schaute auf das Display ihres Camcorders und sah hinter Kitty, die noch immer mit dem Gebäudeplan beschäftigt war, einen Mann in einem Arztkittel der mit einer Spritze hinter ihr hantierte. Todesmutig sprang sie auf Kitty zu, um sie zu retten. Diese hatte von dem Mann nichts mitbekommen und wunderte sich nur, warum Ally nun neben ihr auf dem Boden lag. Die Spritze hatte Ally erwischt und ihr den Aspekt schwindelig gebracht, sie gab Kitty aber noch zu verstehen, auf das Display zu schauen. Diese erkannte den Arzt, der allerdings gleich wieder verschwand. Während Kitty sich noch um Ally kümmerte, erschien Vierarm wieder und kam näher. Er verschwand wieder nur um kurze Zeit später wieder aufzutauchen. Leider befand er sich zwischen uns und dem nächsten Notausgang. Hinter uns gab es glücklicherweise die Tür zum Treppenhaus, wohin wir uns nun auch begaben. Von dort erklang auch immer wieder Waldons Stimme.

Ally lehnte sich gegen die Tür, nachdem wir sie wieder hinter uns geschlossen hatten, etwas kaltes schubste sie allerdings wieder davon fort. Der Geruch nach Verbrannten lag in der Luft. Während Kitty mit ihrer Taschenlampe mal nach oben, mal nach unten leuchtete, Angst um ihrer beiden Leben hatte, aber Waldon finden wollte, blockierte Ally die Tür mit einem Besen.

Als Kitty eine gekrümmte liegende Gestalt am Fuß der Treppe entdeckte, war der Fluchtgedanke erstmal erledigt und sie sprang leichtfüßig hinunter.

Es war Waldon. Ally suchte noch nach Lebenszeichen, doch Waldon muss schon seit seinem Verschwinden dort gelegen haben. Er war tot. Kitty konnte ihre Gefühle nicht zeigen. Hinter der Tür zum Keller, einem weiteren Laborbereich, rief derweil Waldon weiter nach Kitty und nach ihrer Hilfe.

Ally wollte fliehen, doch der Bruch des Besens im Erdgeschoß, brachte beide dazu, Waldon liegen zu lassen und seiner Stimme zu folgen. Hier gab es massive Wasserschäden durch die Feuerwehr, doch wenn die Mädels mit ihrer Taschenlampe durch die Gegend fuchtelten, konnten sie zumindest in den Augenwinkeln immer wieder sehen, wie das Gebäude vor dem Brand ausgesehen haben muss.

Im Labor selbst entschied sich Ally, wieder auf das Display ihres Camcorders zu sehen. In der Mitte des Raumes war dort Waldon zu sehen, er schrie weiter um Hilfe und nach Kitty, während der Mann im Arztkittel ihn quälte. Während Kitty noch überlebte, ob dies ein Echo von letzter Woche, vor dem Tod gewesen sein könnte, bemerkte der Herr Doktor uns und Kitty bewarf ihn mit einem Mülleimer, damit er Waldon in Ruhe liesse. Das brachte ihn nur auf die Idee, einen (Geister)Glaskolben nach den Frauen zu werfen.

Der Doktor winkte aus einer Nebentür ein weiteres Frankenstein’sches Wesen herbei. Dieser hatte drei Arme, wobei der dritte aus der Mitte seiner Brust herausragte. Langsam und behäbig bewegte er sich auf die Mädels, deren Gehirne fieberhaft überlegten, wie Waldon und Ihnen zu helfen wäre.

Ally informierte Kitty, dass Waldon wohl befreit werden könnte, wenn man seine Leiche verbrennen würde und der Doktor wäre so wohl auch auszuschalten. Derweil fiel Kitty ein, dass Geister wohl mit Eisen oder Metall kurzfristig in Schach zu halten wären. Die beiden schnappten sich ein Krankenhausbett und gingen zum Angriff über. Das heisst, sie schoben das Bett und versuchten damit an Dreiarm vorbei zu kommen, der Ihnen den Weg zum nächsten Notausgang versperrte. Mit etwas Teamwork und dem Einsatz des Aspektes “Behindert vom Bett” schafften es beide, zu entkommen, auch wenn Ally ein Brillenglas dank des Doktors dabei zersprang.

Sie rannten um ihr Leben nach draussen. Was nun? Sie waren entkommen, doch Waldons Geist wurde noch immer gefoltert. Auf Allys Camcorder waren nur digitale Artefakte und Schlieren zu sehen, wo die Geister und Monster gewesen waren.

Kitty ging zu einem der Münztelefone im Krankenhaus und rief die Polizei an, verstellte dabei leicht ihre Stimme und informierte sie, eine Leiche im geschlossenem weil verbrannten Gebäude des Krankenhauses gefunden zu haben. Ihren Namen verriet sie nicht. Stattdessen sagte sie, eine 15jährige zu sein, die als Teil einer jugendlichen Mutprobe das verbotene Gelände betreten hatte und damit legte sie schliesslich auf.

Eine halbe Stunde später kam ein Polizeiwagen angefahren, nach einem kurzen Gespräch mit der Dame am Empfang betraten die beiden Polizisten das Gebäude. Während sich die Mädels draussen sorgten und gerade Ally sich Sorgen um die beiden machte, hörte man schliesslich von innen Schüsse und einer der Polizisten rannte daraufhin mit der Knarre in der Hand hinaus. Die Dame am Empfang telefonierte wieder und nicht lange danach waren noch mehr Polizisten anwesend. Gemeinsam gingen sie in das Gebäude und brachten den verletzten Polizisten hinaus, der von seinem Partner angeschossen wurde. Dieser wurde sofort in den OP gebracht und die Mädels warteten weiter. Schliesslich wurde auch Waldon geborgen.

Derweil suchte Ally nach der Identität des Doktors und fand heraus, das dieser der Leiter des Labors war, aber zur Zeit des Brandes verschwunden war. Ally postete noch kommentarlos ihr Video und am nächsten Morgen lasen wir in der Zeitung, dass der Polizist im kritischen Zustand ist und Waldon wohl wegen Drogen in dem Gebäude gewesen sei. Kitty bat Ally sie aufs Land zur Farm von Waldons Eltern zu begleiten. Sie sprachen Ihnen ihr Beileid aus und Kitty liess fallen, dass Waldon verbrannt werden wollte. Davon wussten sie zwar nichts, aber weil Kitty doch seine Freundin gewesen war (Fatepunkt ausgegeben), glaubten sie ihr.

Danach beschlossen wir den Rest als Epilog abzuhandeln. Wir hörten uns also noch etwas um und stellten fest, dass der Doktor den Wink mit dem Zaunpfahl bekommen hat, zu kündigen, da er verbotene Experimente mit den Obdachlosen gemacht hatte. Nach dem Brand war er allerdings verschwunden. Wir fanden schliesslich seine Überreste. Er hatte sich während des Brandes versteckt und ist erstickt. Wir erlösten ihn.

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Nocturama

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