Lucienne Beauchene

Jägerin auf der Flucht

Description:

Konzept: Jägerin auf der Flucht
+ Lucienne kommt viel rum – notgedrungen
- Lucienne ist immer nervös und wachsam, denn hinter jeder Ecke könnte jemand stehen, der ihr Gesicht kennt und weiß, dass sie eine gesuchte Verbrecherin ist
- Sie entzieht sich manchmal ungewollt Gesprächen oder Beziehungen jeglicher Art, um schnell fliehen zu können und stößt ihr Gegenüber damit vor den Kopf
- Gerade in den Grenzstaaten könnte es auch schon mal sein, dass ihr Foto auf einer Fahndungsliste zu sehen ist.

Dilemma: Mein ist die Rache
- Die Rache ist das, was Lucienne im Moment am Leben hält
+ Die Suche nach dem Mörder führt sie auch zu anderen Monstern und Dämonen

Aspekt: Many faces, many places
+ Lucienne kann sich gut als jemand anderer ausgeben
- keine festen sozialen Bindungen, immer auf der Flucht, vielleicht kommt sie auch mit den Identitäten durcheinander

Aspekt: Robin Hoods Erbin
+ Lucienne möchte den Schwachen helfen, hat hehre moralische Vorstellungen, will die Armen unterstützen, gute Einbrecherin und geschickte Diebin
- Wenn sie etwas mitgehen lässt, dass sie in Schwierigkeiten bringt,
- Verstoß gegen die eigenen hohen moralischen Ansprüche
- man macht sich als Robin Hood auch genug Feinde, und am Ende des Tages ist sie doch nur eine gewöhnliche Kriminelle

Aspekt: Kann alles, aber nichts richtig
+ Lucienne hat eine Menge Zeug gelernt, das sie immer wieder mal anbringen kann
- Sie leidet unter ihrer mangelnden Bildung und der Tatsache, dass ihr Wissen meistens aus zweiter Hand stammt.
- Akademiker schüchtern sie schnell ein, denn sie hat Angst, dass auffällt, dass sie nicht so gebildet ist

Fertigkeiten:
4: Kontakte, Sicherheit, Täuschung
3: Wahrnehmung, Charism, Nahkampf
2: Fahren, Fernkampf, Wille, Athletik, Empathie, Okkultes Wissen
1: Bildung, Provozieren, Nachforschung

Stunts:
Bonneville’s Best: +2 auf das Erschaffen eines Vorteils mit Fahren, wenn sie die Bonneville nutzt
Canadian Conman: Kann Handwerk mit Täuschung ersetzen, um einen falschen Ausweis zu erstellen
Das hab ich im Knast gelernt: Lucienne fällt einmal pro Sitzung etwas Wichtiges ein, das sie im Gefängnis gelernt hat
Ich kenne jemanden, der jemanden kennt: Einmal pro Sitzung kann Lucienne ihre Unterweltkontakte spielen lassen
Way of the gun: +2 auf Kämpfen mit der Mossberg 500 beim Angriff

Bio:

27, franko-kanadische Jägerin auf der Flucht

Tarnidentitäten: Lucy Baker (odd jobs), Elodie Marais (high class), Lucy Ann Morrissey

Lucienne hat keinen großen Namen und folgt keiner Jäger-Tradition – wie auch, wenn sie ins kalte Wasser geworfen wurde. Vielleicht hat ihr Vater einen entsprechenden Namen, wenn sie wüsste, wer das ist.

Lucienne ist eine Waise, ihre Mutter starb, als sie zehn Jahre alt war. Danach wuchs sie bei ihren Großeltern auf, die sich liebevoll um sie kümmerten, bis zu dem Tag, an dem die 19 Jahre alte Lucienne vom College nach Hause kam und ihre Großeltern ermordet vorfand. Ein Vampir/Werwolf/Ghoul (random fieses Monster) hatte sie umgebracht.

Die Polizei in Montrèal wollte die Tat als Raubmord zu den Akten legen und verdächtigt Lucienne selbst der Tat, da sie kein Alibi hatte, aber als Alleinerbin ein Motiv. Außerdem will eine Nachbarin gesehen haben, dass Lucienne das Haus verlassen hat. Also wird Lucienne wegen Mordes vor Gericht gestellt und veurteilt, auch wenn sie dauernd ihre Unschuld beteuert.

Im Gefängnis sucht Lucienne weiter nach dem wahren Mörder (der defintiv übernatürlich sein muss, nach allem, was sie aus den Gerichtsakten weiß) und nach ihrem Vater. Da sie zu lebenslang verurteilt wurde, weiß sie, dass sie dringend raus muss, denn so kann sie nichts ausrichten.

Mit Hilfe eines korrupten Wächters und einer Mitinsassin, die gute Kontakte zur Unterwelt von Montreal hat, gelingt Lucienne die Flucht. Mit falschen Papieren ausgestattet und der Triumph Bonneville ihres Großvaters (die war in einem Pfandleihhaus) reist sie nach Amerika, wo sie eine Spur des Mörders vermutet.

Immer mit einem Bein im Knast, reist Lucienne durch die Staaten. Um zu überleben, entwickelt sie eine gewisse kriminelle Energie, aber eigentlich möchte sie nur eines: Wieder eine Familie haben, wenn sie den Mörder ihrer Großeltern zur Strecke gebracht hat. Doch im Moment ist sie eine Nomadin, sie kann niemandem und nichts vertrauen.

Massachusetts Fairytale: Lucienne hat ihren alten Bekannten Gideon in Athol, Massachusetts getroffen und auch den Jäger Ethan Gale, den sie lose aus den Road Houses kennt. Außerdem hat sie Nick Morrissey kennengelernt, einen geheimnisvollen Typen, der sich aber mit dem Übernatürlichen auszukennen scheint. Das ist auch wichtig, denn in der Stadt sind Leute verschwunden und offensichtlich in ein Feenreich entführt worden. Um von dort wieder zu entkommen, müssen Nick und Lucy vortäuschen, dass sie heiraten wollen – wollen sie beide natürlich nicht. Aber so ganz sicher ist sich Lucienne zumindest am Ende nicht mehr, was ihre Gefühle für Mr Morrissey angehen…

We are still in Kansas: Nick und Lucie treffen sich zufällig in einem Diner in Kansas und beschließen, sich erst einmal besser kennenzulernen bei einem Frühstück. Doch ihr Rendez-vous wird gestört, als Agent Cruz auftaucht, der Lucie seit längerem auf den Fersen ist.

Route 666: Auf der Flucht vor der Polizei und Agent Cruz landet Lucie in Seligman, Arizona, wo sie – oh wunder! – Nick trifft und eine geheimnisvolle Schöne, die von ihrem untoten Ehemann verfolgt wird. Bei ihren Nachforschungen im Appartement-Block der Dame stoßen die beiden auf Flann, der den zum Zombie gewordenen Ehemann im Schlepptau hat. Gemeinsam kommen sie dahinter, dass die Dame einen Deal gemacht hat, um einen reichen Ehemann zu finden, und ihre zehn Jahre jetzt um sind. Die Höllenhunde sind ihr bereits dicht auf den Fersen. Aber warum ihr Ehemann, den sie erschossen hat, immer noch lebt, ist allen drei Jägern ein Rätsel.

Love is in the air: Auf der Suche nach einem japanischen Schwert, das Lucie einem ihrer Kontakte bringen soll, damit der damit seine Schulden bei der Mafia begleichen kann (oder so…), kommt sie nach Eden Valley, Minnesota. Hier scheint sich irgendeine höhere Macht auszutoben, denn der Frühling hat im Februar hier Einzug gehalten und die Leute sind alle ekelhaft verliebt. Zu allem Unglück trifft Lucie auch noch Nick, der den gleichen Auftrag hat wie sie: Das Schwert zu stehlen. Leider befindet sich das aber in der Hand von Ian Hooper-Winslow, der sich hier mit seinem Bodyguard Gallagher aufhält und der noch eine Rechnung mit Coyote, dem Trickstergott der Cheyenne, offenhat. Aber zum Glück ist auch Ians Cousine Irene in der Stadt, gemeinsam mit Julianna Hill. Gemeinsam gelingt es den Vieren, Ian das Schwert abzujagen, den darin gefangenen Fuchsgeist zu befreien und dem Spuk ein Ende zu bereiten.
Außerdem haben Nick und Lucie eine dringend benötigte Aussprache, und Julie findet in Lucie eine aufmerksame Zuhörerin und vielleicht Verbündete gegen Flann.

Frühling in Südtexas: Lucie hat “Dinge” loszuwerden, und angeblich kann ihr Germán Ferrera dabei helfen. Der ist aber schon ein paar Jahre aus dem Geschäft und hat zudem ganz andere Probleme: Seine Frau ist unter merkwürdigen Umständen gestorben. Weil er Angst hat, rückfällig zu werden, hat er auch noch seine Bewährungshelferin Mary-Ann und seinen alten Knastkumpel Barry angerufen. Barry bringt Em und Nat mit. Gemeinsam finden die fünf Jäger heraus, dass eine mexikanische Vampir-Fledermaus die anderen Fledermäuse in dem kleinen Ort Terlingua beeinflusst hat, Menschen anzugreifen und auszusaugen. Die Jäger sind erfolgreich, auch wenn Lucie von den Tieren heftig gebissen wird.

Lucienne Beauchene

Mädchenkram - Supernatural Niniane