Samantha "Sam" Hooper-Winslow

Description:

Konzept
Unabhängige Jägerin

Dilemma
Viel zu lange einsam
- hat manchmal Schwierigkeiten, sich in soziale Gruppen zu integrieren
- unbeholfen

Weitere Aspekte
If it ain’t broke fix it anyway
+ erkennt Gefahren und Ungereimtheiten sehr früh
- Verschlimmbessert voreilig

Überall zuhause, nirgendwo daheim
+ gute Ortskenntnis und Orientierungsvermögen
+ kennt viele Orte und Menschen
- kaum Konstanten im Leben
- keine Heimat/Zuhause

Ich gehöre auch zu diesen Verrückten
+ Kann ihren Namen und ggf. Ressourcen und Kontakte nutzen
- Verpflichtungen und Abhängigkeit gegenüber den Hooper-Winslows

Fertigkeiten:
4 – Sicherheit, Kämpfen
3 – Wahrnehmung, Empathie, Täuschung
2 – Okkultes Wissen, Wille (1), Nachforschung
1 – Athletik, Überleben (1), Ressourcen, Handwerk, Bildung, Charisma

EP
21/22

Stunts:
In jeder Stadt einen Gefallen gut
Für einen Fatepunkt kennt Sam jemanden, der ihr was schuldet (einmal pro Sitzung)

“Ich habe gelernt, mich durchzumogeln”
Täuschung statt Charisma, wenn sie einen guten Eindruck hinterlassen will

Beeindruckender Dickkopf
Wille statt Provozieren, wenn sie sich durchsetzen will

„Ich weiß, wie das ist“
Empathie statt Charisma, wenn sie auf andere Außenseiter trifft

„Das Schwert meiner Mutter“
Gibt 2 Punkte Schaden im Kampf, wenn sie offen angreifen muss

Bio:

Mitte der 80er Jahre wanderten Walter und Evelyn Hooper-Winslow von Großbritannien in die USA aus. In ihrer europäischen Heimat fühlten sie sich insbesondere in der allmählich aufweichenden Tradition der Familie nicht mehr sonderlich wohl und hofften, die neue Welt selbstständiger als zuvor als Jagdrevier zu nutzen. Ihr ganzer Lebensinhalt und Eifer lag im Jagen von übernatürlichen Kreaturen und das Sammeln von Trophäen – ganz im Sinne der Familientradition der Hooper-Winslows.

Als Anfang der 90er Jahre dann ihre Tochter Samantha auf die Welt kam, gönnten sie sich nur eine kurze Auszeit und nahmen sie von Anfang an mit auf ihre Jagdausflüge. So wuchs Samantha, die sich mittlerweile lieber Sam nennt, ohne nennenswerten konstanten Wohnort auf. Als sie ins schulfähige Alter kam, schickten ihre Eltern sie immer mal wieder für einige Monate auf eine öffentliche Schule, damit sie zumindest eine Grundbildung erhält. Für alles Weitere sorgten sie selbst.

Das bedeutete Schwert- und Kampftraining schon in jungen Jahren, Studien von Aufzeichnungen und okkulten Büchern, die sich mit der Identifizierung von Monstern und Kreaturen beschäftigten und der Fähigkeit, in nahezu jeder Umgebung, die man in den USA finden kann, zu überleben.

Nur wenn es unbedingt nötig war ließen Walter und Evelyn ihre Tochter bei einer Bekannten, einer älteren Witwe in Portland, die auf sie aufpasste. Das waren wohl die friedlichsten und ruhigsten Zeiten in Sams Kindheit und Jugend.

Nicht selten banden die beiden Jäger ihre Tochter jedoch schon in ihre Jagden mit ein. Als Sam zehn Jahre alt war, nutzten sie ihre Tochter sogar zum Anlocken eines sehr seltenen Rakshasars, einem Gestaltenwandler, der üblicherweise Kinder dazu bringt, sie ins Haus zu lassen, um dort dann die ganze Familie zu fressen. Als Sam erkannte, was sie da ins Haus gelassen hat, war es schon fast zu spät. Mit Mühe, Not und einer ganzen Portion Glück schaffte sie, den Menschenfresser mit einem bronzenen Brieföffner, den ihr Vater immerhin griffbereit platziert hatte, zu töten.
Vor ihren Augen löste er sich auf und sie brach erschöpft und verletzt zusammen. Als ihre Eltern sie fanden, fragten sie, ob Sam denn nicht bevor er sich auflöst eine Trophäe gesichert habe, so wie man es nun einmal als Hooper-Winslow tut. Als Sam dies verneinte wurden sie wütend und gaben ihr Stubenarrest, damit sie über ihr Versäumnis nachdenken konnte.

Vier Wochen lang musste Sam im Keller des Hauses, in dem die Eltern eine improvisierte Bibliothek und Trophäenkammer eingerichtet hatten bleiben. Sie kurierte ihre Verletzungen aus, schwor sich jedoch für ihr späteres Leben, nie so zu werden wie ihre Eltern.

Doch das gelang nur bedingt. Im Teenageralter lief die rebellierende Sam oft weg, verbrachte viel Zeit getrennt von ihren Eltern, bis sie sie meist viel zu schnell wieder fanden. Doch als sie grade 18 wurde, wendete sich das Blatt. Als ihre Eltern über eine Woche nicht von einem Jagdausflug zurückkamen, machte sich Sam nach ihnen auf die Suche. Zuvor hatte sie sich geweigert, sie zu begleiten, da sie kurz vor den Abschlussprüfungen nicht in der High School fehlen wollte.

Sie fand die übel zugerichteten Leichen ihrer Eltern in einer Hütte im Wald, wo sie angekündigt hatten, Jagd auf einige ungewöhnlich aggressive Werwölfe machen zu wollen. Offensichtlich hatten sie auch schon einige von ihnen erwischt, den bereits gesammelten Trophäen nach zu urteilen. Doch offensichtlich hatten sie ihre Gegner unterschätzt.

Walter und Evelyn hatten ihrer Tochter schon vor Jahren eingeschärft, was sie in einem solchen Fall zu tun hat und nachdem sie sich wieder beruhigt hatte, rief sie eine Nummer in Boston an.

t.b.c.

Samantha "Sam" Hooper-Winslow

Mädchenkram - Supernatural Iona184