Nostalgische Zeitungsartikel

…das hier sind ein paar fiktive Zeitungsartikel aus der Zeit, als Barry Jackson angefangen hat zu jagen:

Denver Courier, 29.06.2004

Wilder Westen in Colorado! Blutbad im Polizeigebäude von Craig!

Gestern ging heiß es her in der Kleinstadt Craig: Bei einer Schießerei wurde das örtliche Polizeirevier von einer wilden Rockerbande überrannt. Schon einige Tage zuvor waren die Rocker über die hilflosen Einwohner der idyllischen Stadt im nördlichen Colorado hergefallen: Bei einem Musikwettbewerb gab es über ein Dutzend Tote, darunter auch zwei der vier Polizisten des Ortes. Wenn die Bürger von Craig nun aber auf staatliche Unterstützung gehofft haben, so wurden sie enttäuscht – obwohl die verbleibenden Beamten, Charles MacCrey und James Dalton, wiederholt davor gewarnt hatten, daß die Rocker zurückkommen würden. Zwei Tage vergingen, in denen die Stimmung in Craig nach Zeugenaussagen „sehr angespannt“ war. „Wir sahen immer wieder einzelne Rocker durch den Ort fahren“, berichtet Linda Dell (58), eine Krankenschwester. „Die Kerle schienen sich völlig sicher zu fühlen“, empört sich Brady Nichols (39). „Einer wollte sogar Waffen bei mir kaufen.“
Trotz einer Verhaftung verdichtete sich das Unheil um die kleine Stadt. Gegen Abend des 28. Juni explodierte das Pulverfaß. „Ich schätze, die Kerle wollten ihren Kumpel aus dem Gefängnis holen“, vermutet William Bladwischer (26), der in der Nähe des Gebäudes wohnt. „Erst hörte man nur die Motorräder, und dann krachten auf einmal Schüsse.“
Wie in einem Western begannen die Rocker, die Polizeistation zu belagern. Es kam an Vorder- und Rückseite des Gebäudes zu heftigen Schusswechseln. Die beiden Polizisten und sechs freiwillige Helfer fanden dabei den Tod. Nur dem beherzten Einsatz einiger Vietnam-Veteranen ist es zu verdanken, daß die Rocker beschlossen, ihr Heil lieber in der Flucht zu suchen. „Wir haben sie am Arsch gekriegt!“, sagt Hal Gonegall (67), einer der Veteranen.
Nur einer der Freiwilligen, die die Polizei bei der Schießerei unterstützen, hat den Angriff überlebt. In einer Ironie des Schicksal wurde genau dieser Mann, Bernard Jackson (23), Student, wegen Mordes verhaftet. Offenbar hat ein Schuß aus seiner Waffe den vorher festgenommenen Rocker getötet. „So ein Schwachsinn“, schimpft Mary Davenport (56), Hausfrau. „Die sollten sich lieber darum kümmern, diese Rocker zu kriegen!“
Auf die Fragen, warum die Polizisten in Craig so schmählich im Stich gelassen worden ist, und wie der Staat gedenkt, weiter gegen die Rocker-Plage vorzugehen, wollten sich weder der Gouverneur von Colorado noch der Polizeipräsident des Distrikts äußern. Wollen wir hoffen, daß es nicht noch ein Blutbad braucht, um unsere gewählten Vertreter vom Ernst der Lage zu überzeugen!
hhll

Craig Weekly, 22.07.2004

Das Massaker von Craig bald als Film?

Wie wir aus gut unterrichteten Quellen erfahren haben, hat ein namhafter Regisseur Interesse daran bekundet, die Ereignisse um das sogenannte „Massaker von Craig“ zu verfilmen. Bei dieser Schießerei zwischen der Polizei, einigen zivilen Helfern und der Rocker-Gang „The Hollow Men“ wurden im vergangenen Juni zwei Dutzend Menschen getötet.
„Das ist ein toller Stoff“, schwärmt Hollywood, „so etwas hat man seit dem Wilden Westen nicht mehr gesehen.“ Ob schon ein Drehbuch vorliegt, und welche Schauspieler im Gespräch sind, läßt sich im Augenblick noch nicht sagen, aber „das wird ein ganz großer Film – ein echter Blockbuster“.
wrt

Colorado Newsletter, 01.07.2004

Staatsanwalt fordert Todesstrafe für Helden!

Im Zusammenhang mit der Schießerei in Craig am 18. Juni fordert der Staatanwalt Morten Windecker (26) die Todesstrafe für Bernard W. Jackson (23). Allerdings handelt es sich bei Mr. Jackson keineswegs um einen der Biker aus der Gang „The Hollow Men“, die die Kleinstadt unsicher machten und für den Tod von drei Polizisten und zahlreichen anderen Personen verantwortlich sind. Ganz im Gegenteil – Mr. Jackson war einer der Freiwilligen, die die Polizei von Craig bei dem dramatischen Gefecht unterstützt haben. Bei dem Mann, den er heimtückisch und grausam ermordet haben soll, handelt es sich um Joseph Grady Napier (24), einen der Biker.
Napier wurde am Tag vor der Schießerei von der Polizei in Craig festgenommen, da er zwei Tage zuvor an einem bewaffneten Überfall auf die örtliche Stadthalle teilgenommen hatte (wir berichteten in Ausgabe 23). Auf dem Revier stellte sich heraus, dass Napier mehrfach vorbestraft war und in Illinois wegen schwerer Körperverletzung in drei Fällen gesucht wurde.
Als die Biker am Tag darauf die Polizeistation überfielen, befand sich Napier in der Zelle des kleinen Gebäudes. Während der Schießerei wurde er von einer Kugel aus Mr. Jacksons Waffe tödlich getroffen. Nur wenig später stellte sich Mr. Jackson der Polizei und wurde sofort verhaftet.
„Es handelt sich um eine Fehde zwischen zwei Gangs“, sagte uns Mr. Windecker in einem kurzen Gespräch. „Wir haben Hinweise, dass sich Jackson und die Hollow Men schon in Chicago Gefechte geliefert haben.“ Welcher Gang Mr. Jackson angehören soll, wollte uns Mr. Windecker aber nicht sagen. Wir wurden informiert, dass „die Ermittlungen noch laufen.“ Umso erstaunlicher, dass Mr. Windecker sich schon so sehr auf die Todesstrafe versteift hat.
„Der Staatsanwalt begeht einen großen Fehler“, sagt Donald Jackson (31), der Anwalt des Angeklagten, und sein Cousin, „Mr. Napiers Tod war ein bedauerlicher Unfall.“ Von möglichen Verstrickungen seines Verwandten in Gangs weiß er nichts. „Das ist doch lächerlich. Ich kenne Barry seit seiner Geburt, und er ist immer ein gesetzestreuer Bürger gewesen“, fügt Donald Jackson hinzu.
Die Menschen von Craig sind über das Vorgehen des Staatsanwalt ebenfalls empört. Für sie ist Barry Jackson ein Held, ein Mann, der nur versucht hat, das Richtige zu tun. Wollen wir mit ihnen hoffen, dass der Gerechtigkeit bei dem kommenden Prozess in Steamboat Springs Genüge getan wird. Napier wird jedenfalls nicht sehr vermisst werden – die ersten Worte seiner in einem Frauenhaus lebenden Ehefrau, als sie von seinem Tod erfuhr, waren: „Gott sei Dank.“
wmnw

Colorado Daily, 07.07.2004

T.S. Eliot in Boulder gesehen

Der berühmte amerikanische Dichter Thomas Stearns Eliot wurde vorgestern in Boulder, Colorado, von einem Studenten in dem Pub „Maggie Reilly“ gesehen. T.S. Eliot starb angeblich 1965 in London, aber Stigwald MacMahon ist sich sicher: „Er war es. Ich mußte eine Arbeit über ihn schreiben, ich würde ihn überall erkennen!“ Mr. Eliot hatte sich im Pub eingefunden, um ein Bier zu trinken und mit den Gästen über Dichtung zu philosophieren. „Der Kerl hatte irgendwie altmodische Kleider an“, erinnerte sich Jones Walter, ein Einwohner von Boulder. Aber was wollte Mr. Eliot in Boulder? „Ich weiß es nicht genau“, sagt Stigwald MacMahon. „Vielleicht ist er einfach sauer, dass sich diese Bikergang nach seinem Gedicht benannt hat.“
„The Hollow Men“ zählt neben „The Waste Land“ und „The Second Coming“ zu Eliots bekanntesten Werken.
nngt

South Dakota Weekly, 30.06.2004

Halbblut erschießt wehrlosen Biker

Vor einigen Tagen ereilte sich in Craig, Colorado, eine große Tragödie: Der 24jährige Joseph Napier, Automechaniker von Beruf und Motorradfahrer aus Passion, wurde kaltblütig von Bernard Jackson, einem Sioux-Halbblut, ermordet. Joe Napier hielt sich mit einigen Freunden in Denver auf, als Jackson und seine Bande ihm das erste Mal Ärger machten und sein Motorrad (eine ´86 Harley Davidson) beschädigten. Nur wenig später kam es zu einem weiteren Zusammenstoß, diesmal in Craig, bei dem sogar Schusswaffen ins Spiel gebracht wurden. Joe Napier und seine Freunde vom Bikerverein „The Hollow Men“ wollten den Konflikt nicht so weit eskalieren lassen und zogen sich zurück. Das gab Jackson allerdings die Gelegenheit, die örtliche Polizei in seinem Sinne zu beeinflussen und ihnen einzureden, die „Hollow Men“ hätten den Streit angefangen.
Am nächsten Tag wurde Joe unter Angabe von fadenscheinigen Gründen festgenommen. Als seine Freunde in die Stadt kamen, um seine Freilassung zu fordern, wurden sie sofort von einigen verblendeten Polizeibeamten und Jacksons Bande unter Beschuß genommen. Den „Hollow Men“ blieb keine andere Wahl, als sich zur Wehr zu setzen. Während des folgenden Schusswechsels nutzte Jackson die Gelegenheit und erschoss Joe Napier aus nächster Nähe. Offenbar hoffte das Halbblut, dass der feige Mord im Eifer des Gefechts nicht ans Tageslicht gelangen wurde.
Aber da hat sich Jackson verrechnet: Die Polizisten aus der Nachbarstadt waren nicht so leicht zu täuschen wie die – teilweise sehr jungen – Beamten von Craig. Jackson wurde verhaftet und ins Gefängnis von Steamboat Springs gebracht, wo er auf seine Verhandlung wartet – und hoffentlich auf seine Hinrichtung.
rths
Infokasten: Die Sioux
Die Sioux waren zur Pionierszeit einer der schrecklichsten und gefürchtetsten Indianerstämme der Prärie. Ihre Greueltaten gipfelten in der Schlacht am Little Big Horn, bei der Gen. Custer und seine Truppen von einer zehnfachen Übermacht niedergemetzelt wurden. Erst nach der Schlacht am Wounded Knee 1890 gaben die Sioux den Kampf gegen die Weißen auf und ließen sich auf Reservaten nieder. Obwohl ein Großteil der Sioux von der Wohlfahrt lebt, zeigen sie sich nicht etwa dankbar. Diejenigen, die nicht im Alkoholrausch vor sich hin vegetieren, haben seit den 70ern der amerikanischen Regierung den Kampf angesagt und sind für zahlreiche terroristische Anschläge verantwortlich. Bekannte Sioux sind Crazy Horse, Sitting Bull, Dennis Banks (der mehrere Jahre auf der „Most Wanted“-Liste der USA stand) und Leonard Peltier (der mehrere FBI-Agenten heimtückisch ermordete).

Unidentified Reading Object, 30.06.2004

Blutiger Kampf zwischen Ufo-Sekte und Todes-Bikern!
Neue Informationen über das Massaker von Craig!

Die Hintergründe des Massakers von Craig sind endlich enthüllt: Es handelt sich um eine jahrhundertealte Fehde zwischen der Ufo-Sekte von Dr. Sylvia Sinclair und den Todes-Bikern „Hollow Men“! Wie uns der ständige Begleiter von Dr. Sylvia Sinclair (von ihren Freunden liebevoll „Dr. Sylvia“ genannt) erklärte, sind sie und Bernard Jackson, das „Alien von Craig“, schon seit mehreren Jahrhunderten Weggefährten. „Seit der Zeit von Kleopatra sind die beiden ein Paar“, erklärte der sympathische junge Mann, der hier nicht namentlich genannt werden möchte. Offenbar befinden sich die Aliens schon so lange unter uns!
Ihre Gegner, die „Hollow Men“, haben 1925 den englischen Dichter T.S.Eliot zu seinem großen Werk inspiriert. Aber warum kam es zum Konflikt der beiden Gruppierungen? Was ist der Hintergrund der Ufo-Sekte? Lesen Sie den Exclusiv-Bericht auf Seite 13!

Seite 13:

Exclusiv-Bericht über die Ufo-Sekte! Ist Jackson wirklich ein Alien?

Zunächst fällt einem natürlich sofort der Name ins Auge: Sylvia Sinclair. Sylvia kommt – laut dem Wörterbuch – aus dem Lateinischen und bedeutet „die Waldbewohnerin“, aber tatsächlich handelt es sich um ein Wortspiel: „Syl“ ist der arabische Begriff für „Schatten“, „Via“ lateinisch für Weg. Also geht es um den „schattigen Weg“, der arabische und lateinische, westliche und östliche Traditionen vereint. „Sinclair“ steht für die Reinigung von der Sünde. Der ganze Name schreit schon heraus: Ich kenne den Weg zur Heilung der Seele, aber er steht nur wenigen offen! Folgt mir, und ich werde euch auf dem schattigen Weg von euren Sünden reinwaschen!
Doch was hat das alles mit Ufos zu tun? Nun, zunächst einmal müssen wir klarstellen, daß Bernard Jackson kein Alien ist, wie mehrfach behauptet wurde. Allerdings steht unzweifelhaft fest, daß er und „Dr. Sylvia“ Kontakte zu Außerirdischen haben – wie sonst könnten sie so alt sein? Und so führt der „schattige Weg“ zu einer Weisheit, die den beiden von Aliens enthüllt wurde! Dr. Sylvia hat einige Zeit lang Genetik an der University of Illinois gelehrt – wo mag sie ihre Erkenntnisse herhaben? Natürlich von den Aliens, die ihre eigene Erbstruktur verändert haben! Es heißt, daß andere Anhänger der Sekte ebenfalls die Langlebigkeit von Dr. Sylvia und Bernard Jackson erlangt haben. Sogar der berühmte Comte de St. Germain soll ein Mitglied dieser Sekte sein….
Und die Hollow Men? Was ist mit ihnen? Auch die Hollow Men suchen nach kosmischer Weisheit, aber nicht etwa, um die Menschheit zu erleuchten, sondern, um ihren Untergang einzuläuten. „This is the way the world ends“ schreibt Eliot in seinem Gedicht, und vom anderen „Königreich des Todes“, das es zu errichten gilt. Die Hollow Men sind Agenten der kosmischen Zerstörung! In Wahrheit sind sie nicht einmal lebendige Menschen, sondern nur noch Hüllen, deren Seelen von den Wahren Meistern der Gruppierung aus ihren Körpern gerissen wurden! Und wer sind diese Wahren Meister? Und wie lange bekämpft Sylvia Sinclair, diese tapfere Frau, sie schon? All dies und noch mehr erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe von Unidentified Reading Objects, oder auf unserer Internet-Seite UA.com/U_R_O/realstories
gth

Denver Post, 21.07.2004

Erneuter Zwischenfall in Northern Colorado

In der Stadt Steamboat Springs, nur 40 Meilen von Craig entfernt, kam es zu einem neuerlichen Zusammenstoß zwischen der Bikergang „The Hollow Men“ und den örtlichen Autoritäten. Gegen Mittag entführten einige mutmaßliche Mitglieder der Rockerbande die Freundin von Bernard Jackson (23), der angeklagt ist, einen der Biker ermordet zu haben. Möglicherweise wollten sie eine Konfrontation mit ihm erzwingen.
Da B. Jackson, der sich gegen Kaution auf freiem Fuß befindet, kein Vertrauen in die Maßnahmen der örtlichen Polizei und des FBIs hatte, machte er sich mit einigen Freunden selbst auf die Suche. Es gelang ihm, seine Freundin leicht verletzt aus den Händen der „Hollow Men“ zu retten. Allerdings hinterließ er dabei mehrere Verletzte und einen Toten. Genauere Informationen über die Identität der einzelnen Personen hält die Polizei zunächst geheim, aber „es gibt wenig Zweifel, dass es sich tatsächlich um ‘Hollow Men’ gehandelt hat, und dass sich die Dinge so abgespielt haben, wie Mr. Jackson es berichtet“, sagte ein Polizeisprecher.
Bernard Jackson befindet sich auch nach diesen Vorfällen weiterhin auf freiem Fuß. In Steamboat Springs wird er wegen seiner Taten als Held gefeiert, als neuer „Lone Ranger“. Der Staatsanwalt Morten Windecker, der die Anklage gegen ihn vertritt, ist weniger beeindruckt: „Die neueren Zwischenfälle beweisen nur, dass Jackson und die ‘Hollow Men’ eine länger anhaltende Fehde haben. Außerdem zeigt das ganze Verhalten des Angeklagten, dass er wenig Vertrauen in die amerikanischen Behörden hat und die Gerechtigkeit lieber selbst in die Hand nimmt.“ Stacy Reynolds, eine namhafte Psychologin, bescheinigt B. Jackson eine Cowboy-Mentalität und den starken Hang zur Selbstjustiz.
Möglicherweise ist die Forderung des Staatsanwalts nach der Todesstrafe für den jungen Mann, der bisher keinerlei Vorstrafen hat, übertrieben. Es gibt noch keine triftigen Hinweise darauf, dass die Fehde zwischen Jackson und den „Hollow Men“ vor Craig begann. Aber die Tage des Wilden Westens sind vorbei, und Bernard Jackson hat gezeigt, dass er willens und bereit ist, erneut zu töten. Sicherlich traf es keinen Unschuldigen, aber die Frage bleibt: Wo wird er in Zukunft die Grenze ziehen?
mnl

Denver Courier, 20.07.2004

Lone Ranger Jackson schlägt wieder zu!

Der Wilde Westen ist nach Colorado zurückgekehrt! Gestern stattete die berüchtigte Rockerbande „The Hollow Men“ dem malerischen Ferienort Steamboat Springs einen Besuch ab. Dort wird zur Zeit die Verhandlung gegen Barry Jackson, den Helden von Craig, geführt (wir berichteten in Ausgabe 42). Auf ihn hatten es die „Hollow Men“ abgesehen, aber weil sie einen direkten Angriff nicht wagten, entführten sie seine Freundin, die schöne junge Claire S.(23).
Barry Jackson ist kein Mann, der wartet, bis die Polizei sich endlich in Bewegung setzt. Er nimmt die Dinge selbst in die Hand. So brach am er Nachmittag nach der Verhandlung allein und unbewaffnet auf, um sich seine Freundin zurückzuholen. Und was sollen wir sagen? Er hat es geschafft! Mit der Unterstützung seines treuen Freund Kim P., eines vietnamesichen Rockmusikers, überlistete er Dutzende von „Hollow Men“ und rettete die junge Frau, während die Polizei ratlos durch die Hügel streifte. Obwohl er bei den Auseinandersetzungen schwer verwundet wurde, hatte er noch die Kraft, seine verletzte Freundin bis zum Krankenhaus zu tragen. What a guy! Und wir haben gedacht, die Tage der echten Helden sind vorbei…
tffd

Unusual Times, 14.07.2004

Sind die „Hollow Men“ Außerirdische?
Deutscher Tourist sagt: „Das waren keine Menschen!“

Mehrere Tage nach dem „Massaker von Craig“ sprach die „Unusual Times“ mit einem Augenzeugen der Schießerei, dem deutschen Touristen Nico H., 21, Medizinstudent: „Das waren keine Menschen, die da geschossen haben! Die sahen aus wie Orks mit Uzis!“ Bisher hat Nico H. seine Beobachtung noch niemandem mitgeteilt. „Ich dachte, die halten mich für verrückt“, sagt er nervös. Möglicherweise haben andere Augenzeugen aus ähnlichen Gründen geschwiegen. Das könnte der Grund dafür sein, warum die Leichen der „Hollow Men“ immer noch nicht freigegeben worden sind. Vielleicht handelt es sich bei diesen angeblichen „Bikern“ tatsächlich um Aliens. Nico H. möchte das so aber nicht bestätigen. „Vielleicht trugen sie ja auch Masken“, vermutet er. „Diese Herr-der-Ringe-Fans waren mir schon immer unheimlich.“
Mehr dazu in unserem exclusiven Bericht: „Herr-der-Ringe-Statisten: Masken oder echte Außerirdische?“ in der nächsten Ausgabe.
pcfl

Unidentified Reading Object, 21.07.2004

Anhänger der Ufo-Sekte übernimmt Schnellrestaurant!
Erleuchtung durch Burger?!?

In der Küche des Schnellrestaurants „Tante Edna´s“ in Steamboat Springs arbeitete bis vor ein paar Tagen ein unauffälliger, aber sympathischer junger Mann. Er nahm Bestellungen entgegen, briet Fleisch an, warf Salat und Käse auf Brötchen – kurz, er stellte Burger her. Eine ganz alltägliche Szene, aber kein ganz alltäglicher junger Mann, denn Brian Farrington ist ein Anhänger von Dr. Sylvias Ufo-Sekte (wir berichteten)! Leider stand er uns nicht für Fragen zur Verfügung, aber Edna Johansson, die Besitzerin des Restaurants, sagt: „Ich hatte noch nie so zufriedene Kunden, alle liebten Brians Burger!“ Aber warum? Liegt es einfach nur daran, daß Brian Farrington ein Unsterblicher wie Dr. Sylvia ist und lange Zeit üben konnte, Burger herzustellen? Oder liegt es an der geheimen Zutat? „Brian hat noch irgendwas an die Soße getan, damit es besser schmeckt“, sagt Edna. Was mag das gewesen sein? Salz? Pfeffer? Oder war es vielleicht der „Staub der kosmischen Erkenntnis“? In Anbetracht der glücklichen, zufriedenen Gesichter, die jetzt immer öfter in Steamboat Springs zu sehen sind, möchte man letzteres für wahrscheinlicher halten. Also – wenn ihr in irgendeiner Küche irgendeines Burger-Ladens in den USA einen unauffälligen, aber sympathischen jungen Mann mit wirren blonden Haaren am Grill seht, bestellt euch besser gleich einen Doppelwhopper!
rhd

Nostalgische Zeitungsartikel

Mädchenkram - Supernatural Marganma