Mädchenkram - Supernatural

Allies with Benefits

"Gespräche"

Cal wirft dem Hochhaus einen skeptischen Blick zu. Es muss zwar nicht immer ein Motel sein, in dem er erst mal die Kakerlaken aus der Dusche spülen muss, aber das… Das ist doch Absicht. Ihm heimzahlen, dass er sie beim letzten Mal in so ein Drecksloch eingeladen hat. Und demonstrieren, dass sie sich mit Pfund-Noten den Arsch abwischt.
Wenn man da drin nicht rauchen darf, schmeißt er jemanden aus dem Fenster.
Immerhin ist er vorhin von seinen schmutzigen Armeeklamotten in ein normales Shirt und Jeans gewechselt. Weniger auffällig? Wer weiß, aber er hat doppelt so schlechte Laune in dem Kram, was immerhin hilft, wenn man idiotische Prepper anschreit… „in militärischen Taktiken trainiert“, die wahrscheinlich nächste Woche irgendeine Farm besetzen und einen eigenen Staat ausrufen.
Aber von irgendwas muss man seine Jungs ja bezahlen.
Er ignoriert das verkniffene Lächeln des Portiers und den Empfang und geht gleich zu den Aufzügen. Zimmer 1403 ist natürlich ganz weit oben. Bestimmt mit Blick auf die Wasserfälle.
Mit der Faust hämmert er an die Tür. „Hey. Ich bin’s.“

Irene trägt figurbetonende Yogaklamotten und ein spöttisches Lächeln, als sie die Tür öffnet.
“Hey, ich war vor einer dreiviertel Stunde an den Fällen. Meine Ohren haben sich schon wieder erholt.”

Ihre Haut hat einen rosigen Touch. Vorhin war sie zwei Stunden an den Niagarafällen. Eigentlich wäre sie gerne noch länger geblieben, aber dann wuchs das Unbehagen, weil es unhöflich ist, sich nicht zu melden, obwohl man schon lange vor Ort ist. Hätte sich nicht spontan das Treffen mit Cal ergeben, hätte sie den gesamten Abend dort verbracht, bis die Wasserwerke sich ihren Teil des Flusses abgreifen. Es war nicht schwer, sich für zwei kurze Tagesetappen zu entscheiden, wenn dieses Naturschauspiel fast in der Mitte liegt. Ein guter Grund, nur schnell zu sehen, ob Harris in Vermont irgendwas braucht und extrafrüh aufzustehen, um gleich wieder abzuhauen. Irene liebt Wasser. Wasser spült die Sorgen fort. Sie konnte vorhin regelrecht spüren, wie sich die steile Falte auf ihrer Stirn geglättet hat, die sie seit der Gala in Hollywood mit sich herumschleppte.
Bis auf die Knochen durchgekühlt aber wesentlich entspannter hat sie mit klammen Fingern getippt: “Bin am Fluß. Fälle machen zu viel Krach zum Telefonieren. Hotel The Giacomo. Zi. 1403. Halbe Stunde aufwärts. Okay?” Jetzt heizt ihr Körper immer noch nach.
Es ist kein Zufall, dass sie diesmal die obligatorische Bar ausklammern will. Zuviele ernste Probleme zu besprechen. Weltbewegende Probleme. Zeug, das die Frage, ob sie es kommen sieht, wenn Tam Jackson sie umbringen will, lächerlich erscheinen lässt. Gut, dass Cal direkt Zeit hatte. Der kann sie wieder auf den Teppich bringen.

Jetzt steht er in der Tür und verströmt diese Art von schlechter Laune, die bei ihm schon soetwas wie eine Kunstform geworden ist. Verdammt, sie hätte sich auch ein bißchen früher schon eingestehen können, dass die sms vorgestern nur eine verdeckte Frage danach war, wo er ist und ob er Zeit hat. Verdammt.

“Komm rein!” Sie streicht sich durchs Haar und beobachtet hungrig, wie er den Raum abschätzt. Ausmaße, Deckung, Ausgänge. Er merkt das wahrscheinlich nicht mal mehr. Vollblutjäger.

Eine ganze Suite, natürlich. Cal wirft einen Blick um sich und ist beruhigt, dass trotz Irenes suspektem Lächeln kein bewaffneter Angreifer hinter dem Vorhang wartet. Das Misstrauen bekommt er so schnell nicht raus, obwohl sie jetzt… was sind? Freunde eher nicht. Verbündete?
Er zieht sein Päckchen Zigaretten aus der Hosentasche und lässt sich in der Sitzecke in einen Sessel fallen. Von unten mustert er Irene und macht auch keinen Hehl daraus, dass er mehr als nur ihr Gesicht anschaut. Sie trägt diese Sportklamotten, in denen man auch gleich nackt sein könnte, und drunter ganz eindeutig nichts. Das letzte Mal, als ihre Haut diesen rosigen Glanz hatte, war das unter anderen Umständen.
Steht ihr ganz gut. Nicht, dass das jetzt wichtig wäre.
Er zieht eine einzelne Zigarette aus dem Päckchen, steckt sie aber noch nicht an. Dann erwidert er Irenes Blick. Es liegt etwas Fiebriges, Raubtierhaftes in ihrem Ausdruck.

Irene beugt sich in der Hüfte zu ihm herunter und stützt die Arme auf die Sessellehnen. “Rauchmelder. Du musst auf den Balkon, wenn du qualmen willst.” Ihre Augen werden zu Schlitzen. “Oder…” Mit dem Fingernagel fährt sie an der Knopfleiste seines Hemdes entlang. “…du lässt dich von mir ablenken und vergisst die Kippe.” Sie gleitet noch näher auf ihn zu, löst ihren Blick erst von seinem als sie den Kopf neigt, um mit den Lippen so nah an seinem Ohr, dass er die Wärme ihres Atems spüren kann, zu flüstern: “Reden können wir später.”

„Wichtige Sachen zu besprechen, was?“ Cal schnippst die Zigarette weg. Ihre Taille ist schmal zwischen seinen Händen und ihre Haut warm, als er seine Finger unter ihr Oberteil schiebt. Der Atem an seinem Ohr beschleunigt sich.
Kurz fragt er sich, ob das irgendein Spielchen von ihr ist, aber selbst wenn… was soll’s. Und eigentlich glaubt er nicht dran. Er glaubt eher dran, dass sie ihn für Sex zu sich zitiert hat, weil sie irgendwie Notstand hat, und vielleicht sollte er sich darüber ärgern, aber… was soll’s. Eigentlich ist er eher belustigt.
Sein Griff wird fester und er zieht sie auf seinen Schoß. Sie ist jetzt nicht mehr warm, sondern heiß, oder vielleicht sind sie das auch beide. So nahe wie sie sich sind, kann er unter dem künstlichen Duft von Shampoo und Seife ihren eigenen, menschlichen Geruch wahrnehmen. Nicht unangenehm. Die letzten beiden Male hat er wenig auf solche Details geachtet. Kein Wunder. Da lag ja auch alles hinter einem Alkoholschleier. „Nüchtern. Hat seine Vorteile.“

Als sie wieder zu Atem kommt, ist Irenes Kopf wieder klar. Vergessen der Ärger über Charles’ Empfindlichkeit, vergessen der Stachel, dass Ethan ihre Nähe gemieden hat, soviel Distanz zwischen ihr und dem albernen Kuß in der Sauna, dass sie ihre volle Konzentration auf die wichtigen Dinge richten kann. Seufzend streckt sie sich nach dem Laptop.
“Back to Business.”

Cal schüttelt seinen Kopf und ignoriert für den Augenblick ihre Worte. Er angelt sich eine der Mineralwasserflaschen, Geschenk des Hotels, vom Nachttisch. Während Irene noch in den letzten Strahlen ihres Orgasmus gebadet hat, konnte er zwar auf dem Balkon eine rauchen, aber nackt mit jemandem im Bett liegen, ohne was in den Fingern zu haben, fühlt sich irgendwie… seltsam an.
„Dann ging’s dir echt nur um’s Ficken und Informationsaustausch?“ Er macht ein Geräusch irgendwo zwischen Schnauben und Lachen. „Muss ich jetzt damit rechnen, jedes Mal einen Anruf zu kriegen, wenn du was abzuarbeiten hast?“

Touché. Über Irenes Gesicht huschen in kurzer Folge die Emotionen wie bei einem Einarmigen Banditen. Betroffenheit, Ärger, Resignation, Belustigung, Reue, wieder Belustigung. Es bleibt bei Trotz stehen.
Sie stützt sich auf die Ellenbogen und mustert ihn, reckt ihr Kinn vor und fragt: “Für was davon bist du denn hergekommen?”

Er grinst nur. „Schmoll nicht. Ich hab’ mich nicht beschwert. Ist ja nicht so, als wäre es schlechter Sex. Ich hätte nur nicht gedacht, dass du so was abziehst, von wegen Zölibat. Aber…“ Sein Grinsen ist jetzt herausfordernd und vielleicht ein bisschen bedrohlich. „…Hauptsache, du kneifst nicht den Schwanz ein, wenn ich mal anrufe.“

Er kann den Anflug von Gänsehaut deutlich sehen, der über ihre schweißnasse Haut wandert und die Narben auf ihren Schulterblättern kurz wie lebendige Wesen zucken lässt.
Ihre Augen sprühen Funken, sie öffnet den Mund für eine zornige Bemerkung, überlegt es sich anders und lässt sich zurück in die Kissen sinken. Betont arrogant gurrt sie: “Wir Hooper-Winslows zahlen immer unsere Schulden.”
Sie nimmt ihm die Wasserflasche weg und hält seinem Blick stand, während sie trinkt. “Noch irgendwelche wunden Punkte, in denen du herumstochern willst, oder sind wir durch? Willst du das Märchen von den Weisen von Endor hören?”

Sie greift erneut nach dem Laptop. Dem Convertible, um genau zu sein. Mit einem Klicken löst sich der Bildschirm aus der Tastatur, und sie hält ihm das Ding hin. Geöffnet ist eine Mind-Map mit wirr verteilten Stichpunkten. Der dickste Kreis ist um eine Frage gezogen: “Engel verführen?”

Cal schaut den Bildschirm an, schaut Irene an und wieder auf den Bildschirm. „Engel… verführen? Geht’s ein bisschen genauer?“

“Ich weiß nicht, es ist nur ein Gedanke, auf den mich der Junge gebracht hat, mit dem ich gesprochen habe.
Diese Irren von der Sekte haben Kinder als künstliche Medien benutzt, um zunächst Geister, später Dämonen und zuletzt sogar einen Engel, Deborah, zu beschwören. Der Junge war von ihr besessen und hat es irgendwie geschafft, davon nicht wahnsinnig zu werden, sondern sogar Bruchstücke mitzukriegen, was da los war.
Er sagt, er hätte zwar eine Menge Absicht wahrgenommen, aber keine echte Motivation dahinter, als wüsste sie gar nicht so genau, warum sie tut, was sie tut. Ich zitiere: ’Der war so unglaublich hell und rein. Für den war ich nichts. Genau wie alle anderen Menschen. Der war nur Absicht, als er in mir drin war, aber… wofür? Ich glaube nicht, dass er das wirklich wusste. Da war eine riesige Leere in ihm… ’
Das hat mich auf die Idee gebracht, dass sie einfach nur als Befehlsempfängerin Selathiels agieren könnte, ohne echtes eigenes Ziel. Vielleicht kann man da angreifen. Zweifel säen. Irgendsowas?”

Sicherheit klingt anders. Sie beißt auf ihrer Lippe herum.

“Das hier,” sie öffnet das Bild, das Lyle von seiner Brust gemacht hat, “haben diese Unmenschen benutzt, um bei Kindern alle Barrieren gegen Besessenheit einzureißen. Die meisten sind davon wahrscheinlich zu völligem geistigen Gemüse geworden. Keine Ahnung, wie Lyle es geschafft hat, das durchzustehen. Der hat sicher seine Schäden, aber er kann für sich selbst sorgen und spricht in ganzen Sätzen. Charles hat das für ziemlich unmöglich gehalten, als ich ihm davon erzählte.”

Nach einem Schluck Wasser fährt sie fort. “Diese Auserwählten Luzifers scheinen laut dem Jungen spezifische Persönlichkeitszüge zu haben: Asmodeus, der herzlose Wissenschaftler, Belial, der gewissenlose Lügner, die falschen Eltern, Astarte und Moloch … und Baphomet, der zornige Schlächter.”

Als Irene von den Weisen erzählt, wird Cals Miene mordlüstern und als der Name „Baphomet“ fällt kräuselt sich seine Oberlippe zu einem Zähnefletschen. „Schlächter, das passt ja.“ Er atmet einmal durch und reibt sich den Nacken. „Und das mit den Engeln… Keine Ahnung, ob so was klappen kann. Vielleicht gibt’s Engel, die weniger Arschlöcher sind, aber wenn sie’s doch sind…“ Er zuckt mit den Schultern. „Dann ist es vermutlich zu spät, um noch wegzulaufen. Aber inzwischen würde ich selbst das versuchen. Vielleicht nicht gerade einen, der sofort zu seinem Erzengel-Boss laufen könnte. Also Connections anschmeißen, Bücher wälzen und passende Engel suchen, selbst wenn’s nur einer ganz unten auf der Leiter ist.“ Mit einem Schnauben lehnt er sich zurück. „Klingt nach einem beschissenen Plan, aber im Moment habe ich nur beschissene Pläne.“

Irene nickt düster. “Wenn du im Plural sprichst, bist du schon weiter als ich. Was sind deine bisherigen? Abgesehen von der Idee, so ein Tor ausfindig zu machen und Selathiel irgendeine Form von Falle zu stellen? Der ist mal wirklich selbstmörderisch.”

„Pläne ist übertrieben.“ Er hätte jetzt gerne eine Kippe, aber dafür müsste er entweder wieder rausgehen oder den Rauchmelder abschrauben und beides ist ihm zu viel Mühe. Scheiß Nichtraucher.
„Erstmal die Tore überhaupt finden. Dann schauen, ob man die endgültig schließen kann. Zerstören, da habe ich keine Hoffnung. Besonders die im Ausland. Das hier in den USA war ja mit Indianerriten verschlossen, vielleicht kümmern sich in China ja… keine Ahnung… Buddhisten um das Ding und können helfen. Ansonsten…“
Die Wasserflasche in seiner Hand verbeult sich unter seinem viel zu festen Griff.
„Selbst kämpfen. Die Engel sammeln Reliquien und Sachen mit echter Macht, also sollten wir das auch machen. Wie das Schwert und den Mantel. Schon alleine, damit die den Kram nicht bekommen.“
Er spart sich den Einwurf, dass AC ihm da bestimmt einen Strich durch die Rechnung machen würde.
„Dann ausrüsten und Guerilla-Taktiken. Einzelne Engel ausschalten. Einzelne ihrer Aktionen unterbinden. Ihnen wegschnappen, was sie selbst wollen. Die Ratte sein, die den Elefant beißt. Mit Schweineglück verblutet der Elefant, aber wahrscheinlich verwandelt er die Ratte vorher in einen roten Fleck. Immerhin, sie hätte nicht einfach stillgehalten.“
Ja, moralisch, tapfer und heldenhaft völlig sinnlos sterben.
Irene nickt bedächtig. Zumindest im Sachen sammeln hat sie reichlich Erfahrung.
„Wenn alles nicht hilft, den kleineren Scheißhaufen wählen und sich mit jemandem verbünden, der nicht gleich die ganze Welt vernichten will. Meinem Boss…“ Er legt den maximalen Zynismus in diese Bezeichnung. „…Dämonen, irgendwem.”
“Ich verbünde mich nicht mit Dämonen!” braust Irene auf, hält aber sofort wieder die Klappe, als sie seinen Blick sieht.
“Oder rausfinden, ob es einen Gott gibt und was der Wichser eigentlich die ganze Zeit macht.“ Sein Gesichtsausdruck zeigt ziemlich deutlich, dass er einem Gott, der all diesen Dreck zulässt, lieber den Kopf wegblasen würde.
Nach diesen Überlegungen ist Cal einen Moment still. Dann sagt er: „Ach ja. Du wolltest ja wissen, was mit dem Tor ins Totenreich ist. Ich hab’ mal rumgefragt, sieht schlecht aus. Dahinter ist die Geisterwelt. Danach geht’s ins Jenseits, also bei ihm in den Himmel.“ Niemand muss ausführen, warum das keine Gute Idee ist. „Vielleicht kann er in der Geisterwelt bleiben, aber dann ist er ein Geist. Auch scheiße.“

“Scheiße,” stimmt sie zu. “Aber das wäre ja auch zu einfach gewesen.”
Sie steckt die Tastatur wieder an, setzt sich im Schneidersitz hin und beginnt die Mind-Map mit noch mehr Stichworten zu füllen: “Buddhisten?”, “Dauerhafter Verschluss?”, “Verbündete?”, “Guerrilla”, “Zeug aus Archiv?” und weitere, die das Ding nicht übersichtlicher machen, schiebt die Kreise lustlos herum und klappt dann frustriert das Gerät zu, rauft sich die Haare.

“Vielleicht muss ich mal persönlich nach England, um zu sehen, wieviel Hilfe von meiner Familie kommt…” Besonders begeistert scheint sie der Gedanke nicht zu stimmen.

“Selathiel bzw. Deborah hat ihre Finger nicht nur in den Machenschaften dieser einen Sekte gehabt. Offenbar nutzt sie gerne solche Hardliner. Die Kirche der kommenden Entrückung hat ja auch für sie nach Harris gesucht. Wir tun wahrscheinlich gut daran, solche Typen zu beobachten und den Predigern zuzuhören, was die so herausposaunen. Ich glaube, jemand mit Missionseifer ist nicht so geneigt, Geheimnisse aus seinen Plänen zu machen.” Ihr Gesicht verzieht sich voll Abscheu.
“Jaa… und dann steht ja auch noch ein Gespräch mit Marcus aus. Das wird bestimmt super laufen…”

„Wütend machen“, rät Cal. „Vielleicht verhaspelt er sich. Macht außerdem Spaß.“ Der Gedanke eines angeketteten DeVries, hilflos und wutschäumend, bringt ihn zum Grinsen. „Und der ganze andere Kram… wir sind einfach in einer absolut beschissenen Situation. Totale Underdogs, und im echten Leben verlieren die meistens. Aber aufgeben ist nicht. Dafür gibt es zu viele Leute, die den Tod nicht verdient haben.“
Verlieren darf man nicht, aber gewinnen ist unmöglich. Großartig. Manchmal fühlt es sich an, als würde er seinen Kopf gegen einen Berg rammen. Manchmal wünscht er sich, dass das nächste Monster ihm den Bauch aufschlitzt und er seine Ruhe hat. Von wegen. Man kann ja noch nicht mal Frieden im Tod finden.
Genug von diesen Gedanken. Er kann nur weitermachen. Aber Ruhe im Kopf… und wenn’s nur für eine kurze Zeit ist…
Cal greift rüber zu Irene und nimmt ihr den zugeklappten Computer weg. „Schluss für heute. Stattdessen…“ Er stützt sich auf, so dass sie zwischen seinen Armen liegt und er auf sie runter schauen kann. Mit einer Hand berührt er ihren Hals und lässt sie nach unten wandern, langsam genug, dass sie ihn stoppen kann, wenn sie will.
Irene schaut zu ihm auf. “Underdogs, hm?”
Sie gibt seiner Schulter einen festen Stoß, dass er zur Seite kippt, setzt sich rittlings auf ihn und grinst kämpferisch. “Sprich für dich selbst, Fisher. Bisher steht es Gottheiten null, Irene zwei.”
Dann vergräbt sie ihr Gesicht in seiner Halsbeuge und sagt für die nächste Zeit gar nichts mehr.

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Timberwere

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