Mädchenkram - Supernatural

Unten am Bayou

aus Barrys Tagebuch

Die ersten drei Wochen von Vickys Leben verliefen ruhig. Friedlich, zumindest fast, wenn man von Schlafmangel und Nachwirkungen der Fungizid-Vergiftung mal absieht. Trotzdem. Keine Krisen. Keine Angriffe. Keine Gewalt. Nur Familie. Schöne Abwechslung.

Konnte nicht so bleiben. Anfang Mai schlich Tam in meinem Arbeitszimmer herum, unruhig wie ein Tiger im Käfig. Legte mir einen Zeitungsartikel hin. „Fledermäuse auf Blutjagd“ in Hattiesburg, Mississippi. Murmelte etwas von transsilvanischen Vampiradligen. Schaute fragend. Schuldbewusst und hoffnungsvoll zugleich.
Gut, das hatte ich erwartet. Tam war die letzen paar Monate zu Hause gewesen – normalerweise hielt sie das nicht so lange aus. Also machte ich eine Kopfbewegung zur Tür. Miteinander reden? Ach was. War ja eh alles klar. Komm wieder nach Hause, sagte ich ihr und nahm sie in den Arm, bevor sie ging. Sie lächelte. Nickte. Wartete, bis ich sie gehen ließ.

Lief erst mal ganz gut. Vicky war ein bisschen quengelig, weil sie ihre Mutter vermisste. Hätte aber schlimmer sein können. Klar, wenig Schlaf, aber dafür keine Alpträume. Nicht einen, seit die Kleine auf der Welt ist.
Einkaufen war unerwartet schwierig. Der alte Obdachlose, der vor sich hin brabbelte und „Sie kommen! Sie kommen!“ brüllte, als er uns sah? Der tätowierte Skateboarder, der meiner Tochter zuzwinkerte? Die ältere Dame aus der Rentnergruppe, die dem Kind über den Kopf streicheln wollte? Die überforderte Schwangere, die mir etwas von veganer Milch für Säuglinge erzählte? Die waren alle verdächtig. Hätten gefährlich sein können. Ich redete mir ein, dass das nur die Paranoia war. Wenn ich Vicky im Tragetuch hatte, konnte ich das Schulterholster nicht umschnallen. Machte mich noch nervöser, als ich es ohnehin schon bin.

Zwei Tage später war Samstag, also gingen wir auf den Spielplatz. Großes Areal, ein bisschen verwildert. Modern war das nicht, die meisten Eltern gingen auf den neuen Platz im Osten der Stadt. War mir recht so. Weniger Leute. Irgendwer hatte schon mal die Polizei gerufen, weil ich ihnen verdächtig vorkam. Verständlich.

Jedenfalls waren wir fast allein. Kate und Artie jagten einem Tier am Bach nach, Pete hinterher. Ich saß auf der Bank, Vicky im Tragetuch vor meiner Brust, und genoss die Sonne. Es war so schön warm… die Sonne so hell… ich war so müde… mmmhm…
Ich wachte auf, als irgendetwas über meine Augen krabbelte. Schlaftrunken schüttelte ich den Kopf, versuchte, mir übers Gesicht zu wischen. Mein Arm war träger, als er es hätte sein sollen. Was… Schwerfällig setzte ich mich auf: Überall auf meinem Oberkörper, meinen Armen, meinem Schoß wuselten Nagetiere herum. Mäuse, Eichhörnchen, Hamster. Dutzende Tierchen nagten an dem Tragetuch, in dem Vicky schlief.

Jäh schüttelte ich die Schläfrigkeit ab. Griff ein großes Frettchen und schleuderte es weg. Es gab ein schrilles Kreischen von sich, und die anderen Tiere sahen auf. Alle auf einmal. Starrten mich an. Einen Moment lang herrschte lauernde Stille. Langsam und vorsichtig legte ich den rechten Arm schützend über mein Kind. Ebenso langsam, aber mit einer dreisten Selbstverständlichkeit fing eine Maus an, wieder an dem Tragetuch zu nagen. Ich packte sie und brach ihr das Genick.
Dann brach die Hölle los. Quiekend und kreischend fiel die Meute über mich her, biss, kratzte, schnappte nach mir. Ich trug nur ein T-Shirt, zu warm für eine Jacke. Großartig. Wenigstens hatte ich keine weiten Hosen an.
Ich versuchte, gleichzeitig meine Tochter zu schützen und die Viecher loszuwerden. Gar nicht so einfach. Es waren so viele, und sie waren alle an mir dran. Bissen mich, in die Hand, den Arm, alle Körperteile, an die sie herankamen. Ich zog den Kopf ein, damit sie nicht an meine Kehle kamen, aber zwei oder drei hingen mir schon am Hals. Kniff die Augen zu, während die Tiere mir übers Gesicht rannten. Natürlich wehrte ich mich, riss die Nager fort, schleuderte sie weg. Brach ihnen das Genick oder das Rückgrat. Half nur wenig.

Dann hörte ich einen schrillen Schrei. „Aťé, Aťé!“ Daddy, Daddy. Das war Kate. Ganz nah schon. Auf einmal griff jemand nach einem Nager, der an meiner Augenbraue hing, und riss ihn weg. Dann einen zweiten, von meinem Hals. Vorsichtig sah ich auf, während ich weitere von den verdammten Viechern von mir abpflückte.
Neben mir stand Kate und half mir, die Tierchen loszuwerden. Weiter hinten kam Artie mit Pete auf dem Rücken angerannt. Verdammt, eigentlich wollte ich nicht, dass die Kinder sich einmischten, aber allein hatte ich keine Chance. Und Vicky war noch hilfloser als die anderen drei.

Gerade als Artie mit Pete heran war, gaben die Nager auf. Sprangen von meinem Körper, von der Bank, auf der ich saß. In ein paar Sekunden würden sie weg sein, verschwunden wie ein unwirklicher Spuk.
„Lasst euch nicht beißen“, keuchte ich, „aber fangt eins ein!“

Während die Kinder sich auf die Jagd nach den Tieren machten, untersuchte ich Vicky. Sie schlief noch, hatte die ganze Zeit tief und fest geschlafen. Wachte erst jetzt auf, als ich sie aus dem Tragetuch wickelte. Greinte müde auf, aber nur leise. Ihr war nichts passiert. Nicht ein Tier hatte sie gebissen. Nur das Tuch war in Fetzen, genau da, wo es um meinen Oberkörper gewickelt war. Als hätten sie versucht, mir das Kind zu stehlen. Ich nahm die Kleine fester in den Arm.

Kate und die Jungs waren in der Zeit nicht untätig gewesen. Meine älteste Tochter hatte Pete losgeschickt, damit der sein Sandeimerchen holte, dann hatte sie es geschafft, ein Streifenhörnchen unter ihrer leichten Jacke zu fangen und vorsichtig einzuwickeln. Artie hatte in der gleichen Zeit drei Mäuse erwischt.
Sehr gut. Ich nahm Pete den Eimer ab, benutzte mein Blut, um eine durchgehende Zick-Zack-Linie um den Rand zu ziehen. Die Wunden, die die Nager hinterlassen hatten, waren nicht sehr tief, aber es waren viele. Danach setzen wir die gefangenen Tiere in den improvisierten Sandeimer-Käfig, wo sie hektisch hin- und herwuselten und die gezackte Linie beschnüffelten. Aber hinaus trauten sie sich nicht. Gut.

Zeit, den Spielplatz zu verlassen. Als ich die Kinder ins Auto ließ, sah ich die alte Dame aus dem Supermarkt in einem kleinen Café sitzen. Die, die Vicky anfassen wollte. Diesmal ohne Rentnergruppe. Schaute sie zu uns herüber? Lächelte sie mich freundlich an? Vielleicht. Kam mir komisch vor, dieses breite Omalächeln, obwohl meine Kleider zerfetzt und blutig waren. Ich warf ihr einen bösen Blick zu, und ihr Lächeln wurde noch breiter und süßer. Mein erster Impuls sagte, erschieß sie, die hat bestimmt etwas mit dem Angriff zu tun, aber das ging in aller Öffentlichkeit nicht. Außerdem sah sie vielleicht einfach nur schlecht.

Wir fuhren nach Hause. Als erstes Vicky versorgen. Dann Tam anrufen. Sie ging nicht ran. Ich sagte drei Worte auf ihre Mailbox. Sie würde es verstehen, aber sonst niemand.
Als nächstes Brian. Ich brauchte seine Hilfe für meinen Plan.
Schließlich war Zeit für die anderen drei Kinder. Kate meinte, sie hätten einen Waschbär verfolgt, einen drolligen Gesellen, der sie weiter und weiter den Bach entlang lockte. Dann wusste sie jäh, dass etwas nicht stimmte. Rief ihren Brüdern zu, sie sollten mitkommen, und rannte los. Sie war aufgeregt, aber nicht verstört oder erschrocken. Artie war nervöser als sonst, zappelte herum, holte dies, holte das. Verbandszeug. Gute Idee.
Pete hatte die Sache allerdings ziemlich mitgenommen. Diese ganzen niedlichen kleinen Tiere… die waren so böse… und er hatte eine Maus gesehen, mit ganz kaputtem Kopf… Ich nahm ihn in den Arm. Erzählte ihm, dass schlechte Menschen die armen Wesen missbraucht hätten. Dass ich mich wehren musste, für Vicky.
Das war gar nicht so einfach. Mein unschuldiger kleiner Junge, der weinte, weil ich eine Maus getötet hatte. Eine Maus. Ich fragte mich, wie ich ihm irgendwann den Rest erklären sollte. Andererseits war ich dankbar, dass er noch so offen, so kindlich war. Er war ja erst vier.

Als Brian kam, war ich gerade dabei, meine Bisswunden zu desinfizieren und zu verbinden. Er fing erst mal an zu lachen, macht ein paar Bemerkungen über Kampfmäuse und wollte wissen, ob ich alle erschossen hätte. Außerdem fielen ihm jede Menge Krankheiten ein, die von Nagetieren übertragen wurden. Pest, zum Beispiel. Großartig. Danke, Brian.

Ich unterbrach ihn, als er mir munter die möglichen Symptome aufzählte. Ich brauche einen Peilsender, sagte ich und zeigte ihm die gefangenen Mäuse. Die saßen immer noch in dem Eimerchen, lauerten ruhig und zeigten keinerlei Interesse an dem Käse, den Pete ihnen hineingetan hatte. Vielleicht, erklärte ich, rennen sie zurück zu demjenigen, der sie kontrolliert. Oder derjenigen. Ich dachte wieder an die alte Frau mit ihrem netten Lächeln und ihren sorgfältig ondulierten grauen Haaren.
Brian meinte, okay, das würde er schon hinkriegen, aber vermutlich würde der Peilsender nicht allzu lange halten. Batterien und so. Dann schlug er vor, er und J.D. könnten sich drum kümmern. Ich sollte doch besser bei Vicky bleiben. Guter Vorschlag, aber… ich schüttelte den Kopf. Nein, sagte ich. Das muss ich selber machen. Bleibt ihr bei der Kleinen und den anderen Kindern. Aber ich konnte nicht einfach jemand anderes schicken, um dieses Problem zu klären.

Wir diskutierten eine Weile, aber schließlich ging Brian kopfschüttelnd los, um die Teile für die Peilsender zu holen. Kam wieder, mit J.D. im Schlepptau, beide bis an die Zähne bewaffnet. Nahm das Steifenhörnchen aus dem Eimer. Hätte es fast losgelassen, als es anfing, sich blindwütig zu wehren. Artie kriegte es wieder zu fassen, bevor es fliehen konnte. Der Junge ist wirklich, wirklich flink.
Nach einer Viertelstunde hatten Brian, J.D. und Artie den Sender an dem Tier befestigt. Ließen es frei, und es rannte schnurstracks los. Ich nahm das Empfangsgerät – nur eine kleine Box mit einem Pfeil, der in die Richtung des Senders zeigte – packte meine Waffen und meine Tasche und machte mich an die Verfolgung.

Es ging Richtung Wald, Richtung Bayou. Unübersichtliches Gelände. Für ein Streifenhörnchen war es leicht, da durchzukommen, aber für mich schon schwieriger. War schnell klatschnass, und Orientierung… komplett verloren, aber das war ja nichts Neues. Würde schon wieder rauskommen. GPS hatte ich dabei.
Wenigstens funktionierte der Peilsender. Führte mich tiefer und tiefer hinein. Musste ein paar Umwege laufen, weil ich mit dem Haken nicht richtig gut schwimmen kann. Vermisste kurz das Faltboot, das wir am Peanut Lake hatten.

Vielleicht eine Stunde später hörte ich Stimmen. Kamen von einem Hügel am Ufer des Bayou, auf dem ein Hain alter Bäume stand. Der Peilsender zeigte genau in die Richtung. Vorsichtig bewegte ich mich näher. Schleichen ist nicht gerade meine Stärke, also ganz langsam. Ganz behutsam.
Es half, dass es im Bayou nicht still war: Vogelrufe, Tiere im Unterholz, das Gluckern des fließenden Wassers. Ich blieb da, wo der Bayou tief war. Kam nicht schnell voran, aber dafür war ich sicher nicht zu hören.

„…deine Kräfte, Malgorzata“, kam eine kultivierte männliche Stimme vom Hügel. Merkwürdiger Akzent, fast so, als hätte der Sprecher ein paar Probleme mit bestimmten Lautkombinationen. Sehr eigentümlich. Hätte mich fast abgelenkt.
„Sag Grandela, sie braucht sie da keine Sorgen zu machen“, antwortete eine Frau. Älter. Ja, das war die alte Dame aus dem Supermarkt. Sie klang gereizt. Leise, leise verließ ich das Wasser und kroch auf Hand und Füßen näher.
„Oh, sie macht sich keine Sorgen“, antwortete die männliche Stimme herablassend. „Sie freut sich auf das Wiedersehen.“
„Wie wir alle, Balfric, wie wir alle“, erwiderte die alte Dame höflich, aber mit Gift im Ton.

Ich schlich näher, den Hügel hinauf. Blieb dicht am Boden, nutzte die Vegetation als Deckung. Hatte in einem Buch mal gelesen, wie das ging. Fand einen Baum, hinter dem ich hervorspähen konnte, hoffentlich ohne selbst gesehen zu werden.
Die alte Dame hatte es sich auf einer runden Lichtung oben auf dem Hügel gemütlich gemacht: Picknickstuhl, Samowar, Teekanne. Biskuits. Sie war perfekt frisiert und sah mit ihrem grauen Rock und der hellrosa Strickjacke aus wie eine Großmutter, die ihre Enkel im Garten zum Tee erwartete. Ihr gegenüber auf einem alten Baumstumpf saß eine riesige schwarze Eule. Kein anderer Mensch zu sehen. Nur ein paar Tiere, Mäuse, Eichhörnchen, die über die Lichtung verteilt waren und aufmerksam still standen. Wie Wachsoldaten. Weiter hinten sah ich einen toten Baum, eine riesige Buche, vielleicht vom Blitz getroffen. Der Stamm war gespalten, eine schwarze Höhle im Holz. Mein Blick schreckte davor zurück, aber ich meinte, im Schatten eine menschliche Gestalt gesehen zu haben.

„Bestell der lieben Grandela meine allerbesten Grüße“, sagte die alte Dame giftig-süß. Die Eule spreizte geziert ihre Flügel.
„Selbstverständlich, Malgorzata. Viel Glück bei deiner… Erholung.“ Die männliche Stimme. Das war die Eule. Okay. Eine sprechende Eule. Großartig.

Die sprechende Eule – Balfric, vermutlich – schaute noch einmal über die Lichtung. Ich bin sicher, dass sie – er – mich gesehen hatte, aber er sagte nichts. War scheinbar kein großer Fan von Malgorzata. Dann flog der schwarze Vogel mit einem letzten Gruß davon.

Missmutig schaute die alte Dame ihm hinterher. Auf einmal sah sie viel weniger aus wie eine freundliche Großmutter.
„Das wird Grandela noch bereuen“, murmelte sie boshaft vor sich hin. „Krötenaugen und Spatzenzehen soll sie haben! Wenn ich erst meine Kräfte wieder habe…“
Neben ihr bewegte sich ein Schatten und sprang auf ihren Schoß. Ein schneeweißes Hermelin. Konnte auch sprechen.
„Dafür brauchen wir den Säugling“, sagte es mit einer undefinierbaren Kinderstimme. Wieder so ein merkwürdiger Akzent. Ganz anders als die Eule, aber auch bei ihm klangen einige Laute verzerrt.
„Den holen wir uns heute noch, Sanya“, sagte die alte Dame und leckte sich über die Lippen, als würde sie über eine besonders schmackhafte Süßigkeit reden.
Das Hermelin wirkte nicht so zuversichtlich. „Sei vorsichtig“, warnte es. „Du hast den Vater schon einmal unterschätzt.“ Malgorzata machte eine wegwerfende Geste, aber das Hermelin war nicht so leicht zu beruhigen. „Er hätte gar nicht aufwachen sollen.“
„Bah“, sagte sie. „Beim nächsten Mal wacht er nicht mehr auf“. Sie kicherte heiser. Wie Ernie aus der Sesamstraße.
Ich hatte genug gehört. Was auch immer sie mit meinem Kind wollte, sie würde es nicht bekommen. Vorsichtig öffnete ich die Tasche und holte die Axt heraus. Wollte sie nicht benutzen, aber besser, sie war in Reichweite. Dann zog ich behutsam meine Waffe. Zielte auf die alte Frau. Ließ mir Zeit. Als sie ihre Teetasse abstellte und sich zurücklehnte, schoss ich. Traf sie am Kopf.

Sie fuhr herum. Die Kugel hatte ihr nicht mehr getan als eine Eichel, die vom Baum fällt. Nicht mal eine Haarsträhne bewegt. Verdammt. Das Hermelin war plötzlich nicht mehr zu sehen. Ich griff nach der Axt.
Als sie mich kommen sah, lächelte sie abfällig. In ihren Augen sah ich Triumph, als sie leise durch die Zähne pfiff. Weglaufen, schoss es mir durch den Kopf. Nein, viel zu spät. Sah nur eine Chance. Rannte los, Axt in der Hand, direkt auf sie zu. Hinten, beim Baum, schälte sich eine vage menschliche Gestalt aus der Baumhöhle: Weiter alter Mantel, speckige Hosen, Gummistiefel. Schal über dem Gesicht, Hut tief in der Stirn gezogen. Bewegte sich steif, seltsam, aber schnell.
Ich wäre bei ihr gewesen, bevor der Mantelmann mich erreichte, aber ich stolperte über ein fettes graues Eichhörnchen, das mir zwischen die Beine lief. Kam wieder auf die Füße, aber da war die Gestalt neben mir. Trat mir gegen den Knöchel. Was auch immer das war, es war stark: Ich fiel wieder zu Boden, mein Knöchel im ersten Moment völlig taub. Schlug im Liegen mit der Axt danach. Traf am Knie. Hörte Knochen knacken und sah Blut auf der Hose, aber das schien das Wesen nicht zu behindern. Trat mich nochmal. Ich rollte weg, aber es setzte mir nach. Traf mich wieder. Nochmal. Kleinere Tiere auf meinem Arm, kratzten und bissen, bis ich die Axt fallen ließ. Noch ein Tritt, und noch einer, und noch einer, bis es schließlich meinen Kopf erwischte und es schwarz um mich wurde.

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Marganma

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